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39 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Bayern

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Bamberg

61 % unter Bundesdurchschnitt

3.191 Anlagen mit 44,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 47 von 96
Zubau-Rang 88 von 96
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Die kreisfreie Stadt Bamberg (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 3.191 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 44,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 77.150 Einwohnern entspricht das 0,58 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, die kreisfreie Stadt Bamberg liegt damit 61 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 47 von 96 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 5,9 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,58

kW
▼ -61 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

47,4

%

1.513 Speicher bei 3.191 Anlagen

Installiert

44,9 MW

Zubau 12 Mon.

5,9 MW

+13 %

Solaranlagen

3.191

Speicher

1.513

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bamberg?

Segmentierter PV-Zubau in Bamberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Bamberg setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbe▲ +8 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bamberg: 5.860 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02856September 2025: 15 kW, Vorjahr 26 kWOktober 2025: 13 kW, Vorjahr 20 kWNovember 2025: 13 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 12 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 21 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 16 kWMärz 2026: 40 kW, Vorjahr 41 kWApril 2026: 36 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 56 kW, Vorjahr 30 kWJuni 2026: 49 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 37 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0187374September 2025: 311 kW, Vorjahr 249 kWOktober 2025: 249 kW, Vorjahr 374 kWNovember 2025: 221 kW, Vorjahr 238 kWDezember 2025: 128 kW, Vorjahr 338 kWJanuar 2026: 171 kW, Vorjahr 183 kWFebruar 2026: 119 kW, Vorjahr 140 kWMärz 2026: 238 kW, Vorjahr 136 kWApril 2026: 188 kW, Vorjahr 293 kWMai 2026: 187 kW, Vorjahr 153 kWJuni 2026: 176 kW, Vorjahr 159 kWJuli 2026: 147 kW, Vorjahr 336 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 193 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0385769September 2025: 769 kWOktober 2025: 645 kWNovember 2025: 353 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 485 kWJanuar 2026: 476 kW, Vorjahr 151 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 561 kWMärz 2026: 78 kW, Vorjahr 472 kWApril 2026: 344 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 351 kWJuni 2026: 309 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 359 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 330 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
250 296 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
190 2,1 MW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
21 3 MW +8 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 487 5,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bamberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bamberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bamberg 342 Speicher mit zusammen 2,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +38 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+38 %
Anlagen
249
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-28 %
Anlagen
73
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
154 kWh
Ø/Anlage
38,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
342
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

61 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Bamberg 0,58 kW
Ø Bayern 2,57 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bamberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 47 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.513 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Bamberg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

44,9 MW Solarleistung aus 3.191 Anlagen – Bamberg hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Bayern gegeben.

Einordnung

Bamberg rangiert auf Platz 47 von 96 in Bayern – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Bamberg

9604796049960509605296120

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bamberg — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bamberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.191 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 44,9 MW. Das entspricht 0,58 kW pro Einwohner.
1.513 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bamberg [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-bamberg-09461/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Bamberg installiert?

In der kreisfreien Stadt Bamberg (Bayern) sind aktuell 44,9 MW Photovoltaik-Leistung in 3.191 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 47 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 77.150 Einwohner entspricht der Bestand 0,58 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Bamberg im Vergleich da?

Mit 0,58 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Bamberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Bamberg?

In der kreisfreien Stadt Bamberg sind 1.513 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 47,4 % bezogen auf die 3.191 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Bamberg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Bamberg 5,9 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 13 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Bamberg?

Bamberg ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Bamberg?

In der kreisfreien Stadt Bamberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 21 neuen Anlagen und 3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 190 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Bamberg?

In der kreisfreien Stadt Bamberg wurden in den letzten 12 Monaten 250 Balkonkraftwerke registriert (296 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Bamberg?

In der kreisfreien Stadt Bamberg wurden in den letzten 12 Monaten 487 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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