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236 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Cham

2,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Rang 36 von 96
Zubau-Rang 30 von 96
Vergleichen →

Der Landkreis Cham in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 23.022 Solaranlagen und 457,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 128.534 Einwohnern entspricht das 3,56 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, der Landkreis Cham liegt damit 136 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 36 von 96 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 53,5 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 32 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,56

kW
▲ +136 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

32,3

%

7.426 Speicher bei 23.022 Anlagen

Installiert

457,7 MW

Zubau 12 Mon.

53,5 MW

+12 %

Solaranlagen

23.022

Speicher

7.426

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Cham?

Segmentierter PV-Zubau in Cham — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Cham setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-5 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -5 %
  • Heimsegment▼ -35 %
  • Gewerbe▼ -36 %
  • Freifläche▼ -15 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Cham: 53.473 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
071141September 2025: 92 kW, Vorjahr 60 kWOktober 2025: 54 kW, Vorjahr 56 kWNovember 2025: 54 kW, Vorjahr 37 kWDezember 2025: 46 kW, Vorjahr 34 kWJanuar 2026: 27 kW, Vorjahr 42 kWFebruar 2026: 38 kW, Vorjahr 41 kWMärz 2026: 125 kW, Vorjahr 116 kWApril 2026: 125 kW, Vorjahr 133 kWMai 2026: 121 kW, Vorjahr 125 kWJuni 2026: 141 kW, Vorjahr 112 kWJuli 2026: 129 kW, Vorjahr 136 kWAugust 2026: 26 kW, Vorjahr 135 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
09952kSeptember 2025: 1.229 kW, Vorjahr 1.990 kWOktober 2025: 743 kW, Vorjahr 1.673 kWNovember 2025: 1.263 kW, Vorjahr 1.529 kWDezember 2025: 687 kW, Vorjahr 1.170 kWJanuar 2026: 1.043 kW, Vorjahr 1.869 kWFebruar 2026: 252 kW, Vorjahr 1.242 kWMärz 2026: 872 kW, Vorjahr 825 kWApril 2026: 1.158 kW, Vorjahr 1.293 kWMai 2026: 1.092 kW, Vorjahr 1.335 kWJuni 2026: 1.140 kW, Vorjahr 1.120 kWJuli 2026: 1.128 kW, Vorjahr 1.505 kWAugust 2026: 96 kW, Vorjahr 938 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k3kSeptember 2025: 183 kW, Vorjahr 406 kWOktober 2025: 50 kW, Vorjahr 599 kWNovember 2025: 55 kW, Vorjahr 698 kWDezember 2025: 769 kW, Vorjahr 1.952 kWJanuar 2026: 2.909 kW, Vorjahr 2.361 kWFebruar 2026: 274 kW, Vorjahr 438 kWMärz 2026: 976 kW, Vorjahr 144 kWApril 2026: 447 kW, Vorjahr 92 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 155 kWJuni 2026: 99 kW, Vorjahr 1.396 kWJuli 2026: 428 kW, Vorjahr 1.331 kWAugust 2026: 228 kW, Vorjahr 392 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
07k15kSeptember 2025: 5 kWOktober 2025: 50 kW, Vorjahr 14.890 kWNovember 2025: 5.341 kWDezember 2025: 2.722 kWJanuar 2026: 1.999 kW, Vorjahr 1.988 kWFebruar 2026: 13.228 kW, Vorjahr 1.485 kWMärz 2026: 1.356 kW, Vorjahr 3.104 kWApril 2026: 5.464 kW, Vorjahr 10.369 kWMai 2026: 3.809 kW, Vorjahr 6.481 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 318 kW, Vorjahr 1.997 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
741 980 kW -5 %
Heimsegment
2–30 kWp
848 10,7 MW -35 %
Gewerbe
>30 kWp
43 6,4 MW -36 %
Freifläche
Freifläche
21 34,3 MW -15 %
Gesamt 1.766 53,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Cham zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Cham, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Cham 1.235 Speicher mit zusammen 17,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 14,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-4 %
Anlagen
664
Kapazität
3,7 MWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-15 %
Anlagen
476
Kapazität
6,6 MWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-26 %
Anlagen
31
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
63,1 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
3
Kapazität
4,8 MWh
Ø/Anlage
1.586,7 kWh
Gesamt
Anlagen
1.235
Kapazität
17,7 MWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

136 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Cham 3,56 kW
Ø Bayern 2,57 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Cham erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

7.426 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Cham – eine Quote von 32 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Cham heran: 3,56 kW pro Kopf, verteilt auf 23.022 Anlagen mit zusammen 457,7 MW Leistung.

Einordnung

Cham belegt Platz 36 von 96 in Bayern – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Cham mit 3,56 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Cham führt mit 49,7 MW

39 Gemeinden im Landkreis Cham

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Cham

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Cham

924449316793185931899319193192931949319993413934269343793444934499345393455934589346293464934669346893470934739347493476934779347993480934829348393485934869348893489934919349293494934959349793499

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Cham — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Cham gibt es laut solarzubau.de aktuell 23.022 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 457,7 MW. Das entspricht 3,56 kW pro Einwohner.
7.426 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Cham [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-cham/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Cham installiert?

Im Landkreis Cham (Bayern) sind aktuell 457,7 MW Photovoltaik-Leistung in 23.022 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt der Landkreis Platz 36 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 128.534 Einwohner entspricht der Bestand 3,56 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Cham im Vergleich da?

Mit 3,56 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Cham über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Cham?

Im Landkreis Cham sind 7.426 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 32,3 % bezogen auf die 23.022 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Cham zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Cham 53,5 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 12 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Cham hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Cham ist Cham mit 49,7 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 39 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Cham?

Cham ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Cham?

Im Landkreis Cham entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 21 neuen Anlagen und 34,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 848 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Cham?

Im Landkreis Cham wurden in den letzten 12 Monaten 741 Balkonkraftwerke registriert (980 kW). Das sind -5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Cham?

Im Landkreis Cham wurden in den letzten 12 Monaten 21 Freiflächenanlagen zugebaut (34,3 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Cham?

Im Landkreis Cham wurden in den letzten 12 Monaten 1.766 neue Solaranlagen mit insgesamt 53,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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