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105 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Ebersberg

Nah am Bundesdurchschnitt

14.544 Anlagen mit 232,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 65 von 96
Zubau-Rang 44 von 96
Vergleichen →

Der Landkreis Ebersberg (Bayern) zählt mit Stand 2026-09-09 14.544 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 232,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 144.225 Einwohnern entspricht das 1,61 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, der Landkreis Ebersberg liegt damit 5 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 65 von 96 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 39,2 MW neue Leistung hinzu – rund 17 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,61

kW
▲ +5 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

44,6

%

6.480 Speicher bei 14.544 Anlagen

Installiert

232,6 MW

Zubau 12 Mon.

39,2 MW

+17 %

Solaranlagen

14.544

Speicher

6.480

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ebersberg?

Segmentierter PV-Zubau in Ebersberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Ebersberg setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-13 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -13 %
  • Heimsegment▼ -26 %
  • Gewerbe▼ -28 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ebersberg: 39.193 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
062123Oktober 2025: 55 kW, Vorjahr 35 kWNovember 2025: 28 kW, Vorjahr 35 kWDezember 2025: 27 kW, Vorjahr 48 kWJanuar 2026: 29 kW, Vorjahr 38 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 43 kWMärz 2026: 74 kW, Vorjahr 77 kWApril 2026: 99 kW, Vorjahr 92 kWMai 2026: 95 kW, Vorjahr 83 kWJuni 2026: 98 kW, Vorjahr 98 kWJuli 2026: 123 kW, Vorjahr 76 kWAugust 2026: 49 kW, Vorjahr 122 kWSeptember 2026: 6 kW, Vorjahr 71 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
07391kOktober 2025: 834 kW, Vorjahr 1.477 kWNovember 2025: 887 kW, Vorjahr 1.085 kWDezember 2025: 902 kW, Vorjahr 1.123 kWJanuar 2026: 676 kW, Vorjahr 871 kWFebruar 2026: 496 kW, Vorjahr 837 kWMärz 2026: 832 kW, Vorjahr 701 kWApril 2026: 1.062 kW, Vorjahr 766 kWMai 2026: 761 kW, Vorjahr 1.015 kWJuni 2026: 566 kW, Vorjahr 1.014 kWJuli 2026: 1.186 kW, Vorjahr 1.301 kWAugust 2026: 537 kW, Vorjahr 736 kWSeptember 2026: 63 kW, Vorjahr 1.035 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
06361kOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 505 kWNovember 2025: 39 kW, Vorjahr 630 kWDezember 2025: 792 kW, Vorjahr 793 kWJanuar 2026: 1.272 kW, Vorjahr 432 kWFebruar 2026: 295 kW, Vorjahr 765 kWMärz 2026: 201 kW, Vorjahr 151 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 202 kWMai 2026: 814 kW, Vorjahr 387 kWJuni 2026: 455 kW, Vorjahr 237 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 957 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 335 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 155 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
012k25kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 24.995 kW, Vorjahr 1.990 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 3.214 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
567 713 kW -13 %
Heimsegment
2–30 kWp
764 8,8 MW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
25 4 MW -28 %
Freifläche
Freifläche
2 25 MW —
Gesamt 1.445 39,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ebersberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ebersberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ebersberg 1.131 Speicher mit zusammen 11,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +35 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
628
Kapazität
3,5 MWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-18 %
Anlagen
418
Kapazität
6,1 MWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+35 %
Anlagen
16
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
82,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.131
Kapazität
11,5 MWh
Ø/Anlage
10,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Ebersberg 1,61 kW
Ø Bayern 2,60 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Ebersberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 45 % aller Solaranlagen in Ebersberg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Ebersberg liegt mit 14.544 Anlagen und 232,6 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Bayerns steht Ebersberg auf Platz 65 von 96. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Ebersberg nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Vaterstetten führt mit 42,0 MW

21 Gemeinden im Landkreis Ebersberg

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Ebersberg

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Ebersberg

8355083553855608556785570855868559185598855998560485614856178562285625856308564385646856528565885661856648566585667

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Ebersberg — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Ebersberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 14.544 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 232,6 MW. Das entspricht 1,61 kW pro Einwohner.
6.480 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ebersberg [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-ebersberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Ebersberg installiert?

Im Landkreis Ebersberg (Bayern) sind aktuell 232,6 MW Photovoltaik-Leistung in 14.544 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt der Landkreis Platz 65 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 144.225 Einwohner entspricht der Bestand 1,61 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Ebersberg im Vergleich da?

Mit 1,61 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Ebersberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Ebersberg?

Im Landkreis Ebersberg sind 6.480 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 44,6 % bezogen auf die 14.544 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Ebersberg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Ebersberg 39,2 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 17 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Ebersberg hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Ebersberg ist Vaterstetten mit 42,0 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 21 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Ebersberg?

Ebersberg ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Ebersberg?

Im Landkreis Ebersberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 25 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 764 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Ebersberg?

Im Landkreis Ebersberg wurden in den letzten 12 Monaten 567 Balkonkraftwerke registriert (713 kW). Das sind -13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Ebersberg?

Im Landkreis Ebersberg wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (25 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Ebersberg?

Im Landkreis Ebersberg wurden in den letzten 12 Monaten 1.445 neue Solaranlagen mit insgesamt 39,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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