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94 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Thüringen

Photovoltaik im Landkreis Gotha

Nah am Bundesdurchschnitt

9.455 Anlagen mit 193,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 14 von 22
Zubau-Rang 11 von 22
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Der Landkreis Gotha in Thüringen verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 193,5 MW, verteilt auf 9.455 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 135.838 Einwohnern entspricht das 1,42 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, der Landkreis Gotha liegt damit 6 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 14 von 22 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 11,7 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 20 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,42

kW
▼ -6 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

43,8

%

4.141 Speicher bei 9.455 Anlagen

Installiert

193,5 MW

Zubau 12 Mon.

11,7 MW

+6 %

Solaranlagen

9.455

Speicher

4.141

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gotha?

Segmentierter PV-Zubau in Gotha — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Gotha wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +6 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbe▼ -69 %
  • Freifläche▼ -82 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gotha: 11.669 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
085170September 2025: 88 kW, Vorjahr 82 kWOktober 2025: 68 kW, Vorjahr 61 kWNovember 2025: 54 kW, Vorjahr 43 kWDezember 2025: 43 kW, Vorjahr 40 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 37 kWFebruar 2026: 49 kW, Vorjahr 46 kWMärz 2026: 140 kW, Vorjahr 114 kWApril 2026: 170 kW, Vorjahr 102 kWMai 2026: 148 kW, Vorjahr 117 kWJuni 2026: 126 kW, Vorjahr 116 kWJuli 2026: 135 kW, Vorjahr 142 kWAugust 2026: 26 kW, Vorjahr 123 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0425850September 2025: 540 kW, Vorjahr 682 kWOktober 2025: 427 kW, Vorjahr 607 kWNovember 2025: 520 kW, Vorjahr 650 kWDezember 2025: 402 kW, Vorjahr 656 kWJanuar 2026: 418 kW, Vorjahr 525 kWFebruar 2026: 253 kW, Vorjahr 442 kWMärz 2026: 606 kW, Vorjahr 466 kWApril 2026: 437 kW, Vorjahr 502 kWMai 2026: 511 kW, Vorjahr 475 kWJuni 2026: 850 kW, Vorjahr 496 kWJuli 2026: 592 kW, Vorjahr 615 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 602 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 426 kW, Vorjahr 425 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 139 kWNovember 2025: 154 kW, Vorjahr 167 kWDezember 2025: 649 kW, Vorjahr 78 kWJanuar 2026: 311 kW, Vorjahr 2.439 kWFebruar 2026: 76 kW, Vorjahr 1.199 kWMärz 2026: 95 kW, Vorjahr 227 kWApril 2026: 266 kWMai 2026: 150 kWJuni 2026: 419 kW, Vorjahr 223 kWJuli 2026: 362 kW, Vorjahr 2.416 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2.216 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
02k4kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.253 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 1.395 kW, Vorjahr 2.543 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 4.003 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 198 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 9 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
766 1,1 MW +6 %
Heimsegment
2–30 kWp
514 5,6 MW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
24 2,9 MW -69 %
Freifläche
Freifläche
2 1,4 MW -82 %
Gesamt 1.388 11,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gotha zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gotha, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gotha 974 Speicher mit zusammen 9,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +9 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
620
Kapazität
2,9 MWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+9 %
Anlagen
287
Kapazität
4,1 MWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+7 %
Anlagen
14
Kapazität
695 kWh
Ø/Anlage
49,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
1.517 kWh
Gesamt
Anlagen
974
Kapazität
9,6 MWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

6 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Gotha 1,42 kW
Ø Thüringen 1,66 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Gotha liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Gotha laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Gotha liegt mit 9.455 Anlagen und 193,5 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Thüringens steht Gotha auf Platz 14 von 22. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,42 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gotha führt mit 38,4 MW

28 Gemeinden im Landkreis Gotha

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Gotha

Wie schneidet Thüringen insgesamt ab?

Vergleiche alle 22 Landkreise und Städte in Thüringen im vollständigen Ranking.

Thüringen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Gotha

991009919299330998679986999880998859988799891998949989799958

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Gotha — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Gotha gibt es laut solarzubau.de aktuell 9.455 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 193,5 MW. Das entspricht 1,42 kW pro Einwohner.
4.141 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gotha [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-gotha/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Gotha installiert?

Im Landkreis Gotha (Thüringen) sind aktuell 193,5 MW Photovoltaik-Leistung in 9.455 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt der Landkreis Platz 14 von 22 in Thüringen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 135.838 Einwohner entspricht der Bestand 1,42 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Gotha im Vergleich da?

Mit 1,42 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Gotha unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Gotha?

Im Landkreis Gotha sind 4.141 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 43,8 % bezogen auf die 9.455 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Gotha zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Gotha 11,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 6 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Gotha hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Gotha ist Gotha mit 38,4 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 28 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Gotha?

Gotha ist ein Landkreis im Bundesland Thüringen. Thüringen hat insgesamt 22 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Gotha?

Im Landkreis Gotha entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 514 neuen Anlagen und 5,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 24 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Gotha?

Im Landkreis Gotha wurden in den letzten 12 Monaten 766 Balkonkraftwerke registriert (1,1 MW). Das sind +6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Gotha?

Im Landkreis Gotha wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (1,4 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Gotha?

Im Landkreis Gotha wurden in den letzten 12 Monaten 1.388 neue Solaranlagen mit insgesamt 11,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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