Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
57 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Bayern

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Schweinfurt

43 % unter Bundesdurchschnitt

2.565 Anlagen mit 46,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 27 von 96
Zubau-Rang 95 von 96
Vergleichen →

Die kreisfreie Stadt Schweinfurt in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 2.565 Solaranlagen und 46,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 54.481 Einwohnern entspricht das 0,86 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, die kreisfreie Stadt Schweinfurt liegt damit 43 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 27 von 96 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,8 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,86

kW
▼ -43 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

46,2

%

1.185 Speicher bei 2.565 Anlagen

Installiert

46,8 MW

Zubau 12 Mon.

2,8 MW

+6 %

Solaranlagen

2.565

Speicher

1.185

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schweinfurt?

Segmentierter PV-Zubau in Schweinfurt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Schweinfurt setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-4 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -4 %
  • Heimsegment▼ -50 %
  • Gewerbe▼ -39 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schweinfurt: 2.820 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01734September 2025: 27 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2025: 15 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 14 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 28 kWMai 2026: 32 kW, Vorjahr 23 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 26 kWJuli 2026: 34 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 26 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0359718September 2025: 190 kW, Vorjahr 232 kWOktober 2025: 103 kW, Vorjahr 272 kWNovember 2025: 93 kW, Vorjahr 293 kWDezember 2025: 114 kW, Vorjahr 226 kWJanuar 2026: 174 kW, Vorjahr 237 kWFebruar 2026: 42 kW, Vorjahr 88 kWMärz 2026: 187 kW, Vorjahr 43 kWApril 2026: 115 kW, Vorjahr 718 kWMai 2026: 123 kW, Vorjahr 210 kWJuni 2026: 87 kW, Vorjahr 96 kWJuli 2026: 176 kW, Vorjahr 204 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 179 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0300599September 2025: 0 kW, Vorjahr 43 kWOktober 2025: 354 kW, Vorjahr 169 kWNovember 2025: 332 kW, Vorjahr 194 kWDezember 2025: 100 kW, Vorjahr 431 kWJanuar 2026: 94 kWFebruar 2026: 100 kW, Vorjahr 599 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 34 kWMai 2026: 97 kW, Vorjahr 100 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 49 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 136 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
175 220 kW -4 %
Heimsegment
2–30 kWp
114 1,4 MW -50 %
Gewerbe
>30 kWp
7 1,1 MW -39 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 316 2,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schweinfurt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schweinfurt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schweinfurt 220 Speicher mit zusammen 1,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-13 %
Anlagen
154
Kapazität
710 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-34 %
Anlagen
51
Kapazität
670 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-44 %
Anlagen
3
Kapazität
302 kWh
Ø/Anlage
100,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
220
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

43 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Schweinfurt 0,86 kW
Ø Bayern 2,57 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Schweinfurt hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 46 % gehört Schweinfurt zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.185 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,86 kW pro Kopf liegt Schweinfurt noch unter dem Bundesschnitt. 2.565 Anlagen und 46,8 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Schweinfurt rangiert auf Platz 27 von 96 in Bayern – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Schweinfurt mit 0,86 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Schweinfurt

974219742297424

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schweinfurt — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schweinfurt gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.565 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 46,8 MW. Das entspricht 0,86 kW pro Einwohner.
1.185 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schweinfurt [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-schweinfurt-09662/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Schweinfurt installiert?

In der kreisfreien Stadt Schweinfurt (Bayern) sind aktuell 46,8 MW Photovoltaik-Leistung in 2.565 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 27 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 54.481 Einwohner entspricht der Bestand 0,86 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Schweinfurt im Vergleich da?

Mit 0,86 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Schweinfurt unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Schweinfurt?

In der kreisfreien Stadt Schweinfurt sind 1.185 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 46,2 % bezogen auf die 2.565 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Schweinfurt zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Schweinfurt 2,8 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 6 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Schweinfurt?

Schweinfurt ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Schweinfurt?

In der kreisfreien Stadt Schweinfurt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 114 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 7 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Schweinfurt?

In der kreisfreien Stadt Schweinfurt wurden in den letzten 12 Monaten 175 Balkonkraftwerke registriert (220 kW). Das sind -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Schweinfurt?

In der kreisfreien Stadt Schweinfurt wurden in den letzten 12 Monaten 316 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.