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Coburg vs. Landkreis Sonneberg

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Coburg und der Landkreis Sonneberg grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Coburg erreicht 1,59 kW je Einwohner, der Landkreis Sonneberg 1,07 kW, das ist 48 % mehr. In Summe sind es 65,2 MW (2.751 Anlagen) gegen 58,9 MW (3.537 Anlagen), Coburg in Bayern, der Landkreis Sonneberg in Thüringen. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Coburg
4:2
Landkreis Sonneberg
41.064Einwohner54.964
Solar Score
20
18
Leistung
65,2 MW
58,9 MW
Pro Kopf
1,59 kW
1,07 kW
Zubau/Kopf
0,18 kW
0,09 kW
Anlagen
2.751
3.537
Speicherquote
46,0%
46,2%
Coburg gewinnt 4 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Große Anlagen erklären den Abstand hier kaum: Ihr Anteil an der Leistung liegt bei 74 % (Coburg) und 68 % (Landkreis Sonneberg). Entscheidend ist die Dichte der Dachanlagen. Beim Tempo zeigt der Vorjahresvergleich: Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt in Coburg bei minus 21 % gegenüber den zwölf Monaten davor, im Landkreis Sonneberg bei minus 12 %.

Bilanz: Beim Bestand pro Kopf liegt Coburg vorn, beim Ausbautempo Coburg, bei der Speicherquote der Landkreis Sonneberg.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Stadt Coburg oder Sonneberg?

Coburg liegt vorn: 1,59 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 1,07 kW im Landkreis Sonneberg, das ist 48 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (41.064 in Coburg, 54.964 im Landkreis Sonneberg) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, in Coburg oder im Landkreis Sonneberg?

In den letzten zwölf Monaten kamen in Coburg 7,4 MW neue Leistung aus 337 Anlagen hinzu, im Landkreis Sonneberg 4,8 MW aus 568 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,180 kW gegenüber 0,087 kW, Coburg baut also derzeit 2,1-mal so schnell aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, in Coburg oder im Landkreis Sonneberg?

Der Landkreis Sonneberg kommt auf eine Speicherquote von 46,2 % (1.634 Batteriespeicher auf 3.537 Solaranlagen), Coburg auf 46,0 % (1.266 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.