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Landkreis Erlangen-Höchstadt vs. Landkreis Forchheim

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt und der Landkreis Forchheim grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Der Landkreis Forchheim erreicht 2,38 kW je Einwohner, der Landkreis Erlangen-Höchstadt 2,00 kW, das ist 19 % mehr. In Summe sind es 277,3 MW (17.766 Anlagen) gegen 276,8 MW (14.777 Anlagen), beide in Bayern. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Landkreis Erlangen-Höchstadt
4:2
Landkreis Forchheim
138.325Einwohner116.184
Solar Score
22
21
Leistung
277,3 MW
276,8 MW
Pro Kopf
2,00 kW
2,38 kW
Zubau/Kopf
0,19 kW
0,23 kW
Anlagen
17.766
14.777
Speicherquote
47,0%
44,2%
Landkreis Erlangen-Höchstadt gewinnt 4 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 51 % der Leistung im Landkreis Erlangen-Höchstadt und 58 % im Landkreis Forchheim. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Erlangen-Höchstadt um minus 35 % verändert, im Landkreis Forchheim um plus 4 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Forchheim führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Forchheim beim aktuellen Zubau, der Landkreis Erlangen-Höchstadt bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Erlangen-Höchstadt oder Forchheim?

Der Landkreis Forchheim liegt vorn: 2,38 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 2,00 kW im Landkreis Erlangen-Höchstadt, das ist 19 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (138.325 im Landkreis Erlangen-Höchstadt, 116.184 im Landkreis Forchheim) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Erlangen-Höchstadt oder im Landkreis Forchheim?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Forchheim 26,3 MW neue Leistung aus 1.771 Anlagen hinzu, im Landkreis Erlangen-Höchstadt 26,1 MW aus 2.080 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,226 kW gegenüber 0,189 kW, der Landkreis Forchheim baut also derzeit 20 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Erlangen-Höchstadt oder im Landkreis Forchheim?

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt kommt auf eine Speicherquote von 47,0 % (8.343 Batteriespeicher auf 17.766 Solaranlagen), der Landkreis Forchheim auf 44,2 % (6.538 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.