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Landkreis Fulda vs. Landkreis Main-Kinzig-Kreis

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Fulda und der Landkreis Main-Kinzig-Kreis grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Der Landkreis Fulda erreicht 1,92 kW je Einwohner, der Landkreis Main-Kinzig-Kreis 1,71 kW, das ist 12 % mehr. In Summe sind es 426,5 MW (26.095 Anlagen) gegen 553,1 MW (32.064 Anlagen), beide in Hessen. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Landkreis Fulda
1:5
Landkreis Main-Kinzig-Kreis
222.283Einwohner322.958
Solar Score
18
22
Leistung
426,5 MW
553,1 MW
Pro Kopf
1,92 kW
1,71 kW
Zubau/Kopf
0,20 kW
0,30 kW
Anlagen
26.095
32.064
Speicherquote
41,1%
47,0%
Landkreis Main-Kinzig-Kreis gewinnt 5 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 42 % der Leistung im Landkreis Fulda und 57 % im Landkreis Main-Kinzig-Kreis. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Fulda um minus 3 % verändert, im Landkreis Main-Kinzig-Kreis um minus 14 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Fulda führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Main-Kinzig-Kreis beim aktuellen Zubau, der Landkreis Main-Kinzig-Kreis bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Fulda oder Main-Kinzig-Kreis?

Der Landkreis Fulda liegt vorn: 1,92 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 1,71 kW im Landkreis Main-Kinzig-Kreis, das ist 12 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (222.283 im Landkreis Fulda, 322.958 im Landkreis Main-Kinzig-Kreis) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Fulda oder im Landkreis Main-Kinzig-Kreis?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Main-Kinzig-Kreis 98,2 MW neue Leistung aus 4.269 Anlagen hinzu, im Landkreis Fulda 45,5 MW aus 2.939 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,304 kW gegenüber 0,205 kW, der Landkreis Main-Kinzig-Kreis baut also derzeit 49 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Fulda oder im Landkreis Main-Kinzig-Kreis?

Der Landkreis Main-Kinzig-Kreis kommt auf eine Speicherquote von 47,0 % (15.062 Batteriespeicher auf 32.064 Solaranlagen), der Landkreis Fulda auf 41,1 % (10.713 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.