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Landkreis Haßberge vs. Landkreis Schweinfurt

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Im Nachbarschaftsvergleich liegt der Landkreis Haßberge vorn: 8,73 kW Solarleistung je Einwohner gegenüber 4,34 kW im Landkreis Schweinfurt, also 2,0-mal so viel. Der Landkreis Haßberge kommt auf 13.381 Anlagen mit 732,3 MW, der Landkreis Schweinfurt auf 18.846 Anlagen mit 494,4 MW (beide in Bayern). Alle Werte stammen aus dem Marktstammdatenregister, Stand 27.10.2026.

Landkreis Haßberge
4:2
Landkreis Schweinfurt
83.869Einwohner113.977
Solar Score
41
31
Leistung
732,3 MW
494,4 MW
Pro Kopf
8,73 kW
4,34 kW
Zubau/Kopf
1,10 kW
0,63 kW
Anlagen
13.381
18.846
Speicherquote
38,0%
45,9%
Landkreis Haßberge gewinnt 4 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Ein Teil des Abstands ist Struktur, nicht Dachfleiß: Im Landkreis Haßberge entfallen 83 % der Leistung auf Gewerbe- und Freiflächenanlagen über 30 kW, im Landkreis Schweinfurt sind es 67 %. Wenige große Parks heben die Pro-Kopf-Zahl stärker als tausend Hausdächer. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Haßberge um minus 9 % verändert, im Landkreis Schweinfurt um minus 49 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Haßberge führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Haßberge beim aktuellen Zubau, der Landkreis Schweinfurt bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Haßberge oder Landkreis Schweinfurt?

Der Landkreis Haßberge liegt vorn: 8,73 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 4,34 kW im Landkreis Schweinfurt, das ist 2,0-mal so viel. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (83.869 im Landkreis Haßberge, 113.977 im Landkreis Schweinfurt) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Haßberge oder im Landkreis Schweinfurt?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Haßberge 92,3 MW neue Leistung aus 1.232 Anlagen hinzu, im Landkreis Schweinfurt 72,3 MW aus 1.730 Anlagen. Je Einwohner sind das 1,101 kW gegenüber 0,634 kW, der Landkreis Haßberge baut also derzeit 74 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Haßberge oder im Landkreis Schweinfurt?

Der Landkreis Schweinfurt kommt auf eine Speicherquote von 45,9 % (8.645 Batteriespeicher auf 18.846 Solaranlagen), der Landkreis Haßberge auf 38,0 % (5.088 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.