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Landkreis Havelland vs. Potsdam

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Im Nachbarschaftsvergleich liegt der Landkreis Havelland vorn: 4,23 kW Solarleistung je Einwohner gegenüber 0,32 kW in Potsdam, also 13,2-mal so viel. Der Landkreis Havelland kommt auf 14.861 Anlagen mit 722,7 MW, Potsdam auf 4.294 Anlagen mit 59,1 MW (beide in Brandenburg). Alle Werte stammen aus dem Marktstammdatenregister, Stand 27.10.2026.

Landkreis Havelland
5:1
Potsdam
170.834Einwohner184.754
Solar Score
45
25
Leistung
722,7 MW
59,1 MW
Pro Kopf
4,23 kW
0,32 kW
Zubau/Kopf
1,62 kW
0,03 kW
Anlagen
14.861
4.294
Speicherquote
53,0%
58,0%
Landkreis Havelland gewinnt 5 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Ein Teil des Abstands ist Struktur, nicht Dachfleiß: Im Landkreis Havelland entfallen 87 % der Leistung auf Gewerbe- und Freiflächenanlagen über 30 kW, in Potsdam sind es 58 %. Wenige große Parks heben die Pro-Kopf-Zahl stärker als tausend Hausdächer. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Havelland um plus 105 % verändert, in Potsdam um minus 34 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Havelland führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Havelland beim aktuellen Zubau, Potsdam bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Havelland oder Potsdam?

Der Landkreis Havelland liegt vorn: 4,23 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 0,32 kW in Potsdam, das ist 13,2-mal so viel. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (170.834 im Landkreis Havelland, 184.754 in Potsdam) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Havelland oder in Potsdam?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Havelland 276,0 MW neue Leistung aus 2.076 Anlagen hinzu, in Potsdam 5,2 MW aus 713 Anlagen. Je Einwohner sind das 1,615 kW gegenüber 0,028 kW, der Landkreis Havelland baut also derzeit 57,7-mal so schnell aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Havelland oder in Potsdam?

Potsdam kommt auf eine Speicherquote von 58,0 % (2.492 Batteriespeicher auf 4.294 Solaranlagen), der Landkreis Havelland auf 53,0 % (7.869 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.