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80 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Aschaffenburg

Nah am Bundesdurchschnitt

18.080 Anlagen mit 207,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 74 von 96
Zubau-Rang 62 von 96
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Der Landkreis Aschaffenburg in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 18.080 Solaranlagen und 207,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 170.945 Einwohnern entspricht das 1,21 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, der Landkreis Aschaffenburg liegt damit 20 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 74 von 96 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 21,7 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 40 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,21

kW
▼ -20 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

39,7

%

7.176 Speicher bei 18.080 Anlagen

Installiert

207,0 MW

Zubau 12 Mon.

21,7 MW

+10 %

Solaranlagen

18.080

Speicher

7.176

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aschaffenburg?

Segmentierter PV-Zubau in Aschaffenburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Aschaffenburg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-14 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -14 %
  • Heimsegment▼ -28 %
  • Gewerbe▼ -46 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aschaffenburg: 21.680 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
099198September 2025: 106 kW, Vorjahr 129 kWOktober 2025: 70 kW, Vorjahr 102 kWNovember 2025: 69 kW, Vorjahr 60 kWDezember 2025: 68 kW, Vorjahr 61 kWJanuar 2026: 60 kW, Vorjahr 65 kWFebruar 2026: 34 kW, Vorjahr 72 kWMärz 2026: 139 kW, Vorjahr 145 kWApril 2026: 171 kW, Vorjahr 167 kWMai 2026: 179 kW, Vorjahr 176 kWJuni 2026: 178 kW, Vorjahr 177 kWJuli 2026: 189 kW, Vorjahr 154 kWAugust 2026: 39 kW, Vorjahr 198 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
08572kSeptember 2025: 1.233 kW, Vorjahr 1.506 kWOktober 2025: 1.351 kW, Vorjahr 1.617 kWNovember 2025: 1.272 kW, Vorjahr 1.585 kWDezember 2025: 774 kW, Vorjahr 1.033 kWJanuar 2026: 1.046 kW, Vorjahr 1.398 kWFebruar 2026: 785 kW, Vorjahr 1.250 kWMärz 2026: 925 kW, Vorjahr 1.081 kWApril 2026: 1.001 kW, Vorjahr 785 kWMai 2026: 892 kW, Vorjahr 1.391 kWJuni 2026: 970 kW, Vorjahr 1.439 kWJuli 2026: 997 kW, Vorjahr 1.713 kWAugust 2026: 70 kW, Vorjahr 923 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k3kSeptember 2025: 367 kW, Vorjahr 396 kWOktober 2025: 1.361 kW, Vorjahr 1.662 kWNovember 2025: 331 kW, Vorjahr 459 kWDezember 2025: 586 kW, Vorjahr 74 kWJanuar 2026: 426 kW, Vorjahr 1.596 kWFebruar 2026: 302 kW, Vorjahr 856 kWMärz 2026: 871 kW, Vorjahr 3.256 kWApril 2026: 730 kW, Vorjahr 353 kWMai 2026: 418 kW, Vorjahr 404 kWJuni 2026: 603 kW, Vorjahr 233 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 688 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 1.217 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
07501kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 1.218 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 12 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 1.499 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
967 1,3 MW -14 %
Heimsegment
2–30 kWp
963 11,3 MW -28 %
Gewerbe
>30 kWp
44 6 MW -46 %
Freifläche
Freifläche
1 1,2 MW
Gesamt 2.110 21,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aschaffenburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aschaffenburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aschaffenburg 1.530 Speicher mit zusammen 15,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +198 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-6 %
Anlagen
931
Kapazität
5 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-20 %
Anlagen
491
Kapazität
6,6 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+198 %
Anlagen
24
Kapazität
2,9 MWh
Ø/Anlage
120,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.530
Kapazität
15,2 MWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

20 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Aschaffenburg 1,21 kW
Ø Bayern 2,57 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Aschaffenburg liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Aschaffenburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aschaffenburg liegt mit 18.080 Anlagen und 207,0 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Platz 74 von 96 in Bayern: Aschaffenburg liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,21 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Alzenau führt mit 25,4 MW

32 Gemeinden im Landkreis Aschaffenburg

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Aschaffenburg

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Aschaffenburg

63755637626376863773637766379163796638016380863811638146382563826638286382963831638346384663856638576386063863638646386763869638716387263874638756387763879

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Aschaffenburg — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Aschaffenburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 18.080 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 207,0 MW. Das entspricht 1,21 kW pro Einwohner.
7.176 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aschaffenburg [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-aschaffenburg-09671/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Aschaffenburg installiert?

Im Landkreis Aschaffenburg (Bayern) sind aktuell 207,0 MW Photovoltaik-Leistung in 18.080 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt der Landkreis Platz 74 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 170.945 Einwohner entspricht der Bestand 1,21 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Aschaffenburg im Vergleich da?

Mit 1,21 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Aschaffenburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Aschaffenburg?

Im Landkreis Aschaffenburg sind 7.176 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 39,7 % bezogen auf die 18.080 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Aschaffenburg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Aschaffenburg 21,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 10 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Aschaffenburg hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Aschaffenburg ist Alzenau mit 25,4 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 32 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Aschaffenburg?

Aschaffenburg ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Aschaffenburg?

Im Landkreis Aschaffenburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 963 neuen Anlagen und 11,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 44 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Aschaffenburg?

Im Landkreis Aschaffenburg wurden in den letzten 12 Monaten 967 Balkonkraftwerke registriert (1,3 MW). Das sind -14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Aschaffenburg?

Im Landkreis Aschaffenburg wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (1,2 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Aschaffenburg?

Im Landkreis Aschaffenburg wurden in den letzten 12 Monaten 2.110 neue Solaranlagen mit insgesamt 21,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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