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176 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Aschaffenburg

Photovoltaik in Bessenbach

76 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 624 Anlagen mit 14,6 MW Gesamtleistung

Bessenbach, Landkreis Aschaffenburg in Bayern kommt mit Stand 2026-09-09 auf 624 Solaranlagen und 14,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 5.425 Einwohner sind das 2,69 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Bessenbach liegt damit 76 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Bessenbach damit Platz 2 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 36 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 23 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,69

kW
▲ +76 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

36,4

%

227 Speicher bei 624 Anlagen

Installiert

14,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+9 %

Solaranlagen

624

Einwohner

5.425

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bessenbach?

Segmentierter PV-Zubau in Bessenbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bessenbach trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-22 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -22 %
  • Heimsegment▼ -48 %
  • Gewerbe▼ -61 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bessenbach: 1.252 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611Oktober 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 2 kWDezember 2025: 3 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWSeptember 2026: 1 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
059117Oktober 2025: 21 kW, Vorjahr 117 kWNovember 2025: 84 kW, Vorjahr 40 kWDezember 2025: 10 kWJanuar 2026: 14 kW, Vorjahr 84 kWFebruar 2026: 13 kWMärz 2026: 35 kW, Vorjahr 28 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 24 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 24 kWJuni 2026: 60 kW, Vorjahr 58 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 65 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 22 kWSeptember 2026: 12 kW, Vorjahr 71 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
08772kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 593 kW, Vorjahr 1.753 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 59 kWJuli 2026: 172 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 135 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
24 36 kW -22 %
Heimsegment
2–30 kWp
26 275 kW -48 %
Gewerbe
>30 kWp
2 764 kW -61 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 57 1,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bessenbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bessenbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bessenbach 42 Speicher mit zusammen 320 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,6 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-22 %
Anlagen
27
Kapazität
139 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-25 %
Anlagen
12
Kapazität
141 kWh
Ø/Anlage
11,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
320 kWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Bessenbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bessenbach 2,69 kW
Ø Aschaffenburg 1,22 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Bessenbach erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Bessenbach auf?

Mit einer Speicherquote von 36 % gehört Bessenbach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 227 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 2,69 kW pro Kopf liegt Bessenbach deutlich über dem Bundesschnitt – 624 Anlagen und 14,6 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Im Landkreis Aschaffenburg belegt Bessenbach Platz 2 von 32 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,69 kW pro Einwohner setzen Bessenbach deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Aschaffenburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bessenbach?

63768638346384663856

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bessenbach — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bessenbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 624 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,6 MW. Das entspricht 2,69 kW pro Einwohner.
227 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bessenbach [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bessenbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bessenbach installiert?

In Bessenbach sind 14,6 MW PV-Leistung in 624 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 32 im Landkreis Aschaffenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.425 Einwohner entspricht der Bestand 2,69 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bessenbach im Vergleich da?

Mit 2,69 kW pro Einwohner liegt Bessenbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Aschaffenburg belegt Bessenbach Platz 2 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bessenbach?

In Bessenbach sind 227 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 36,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bessenbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bessenbach 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 57 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bessenbach?

Bessenbach liegt im Landkreis Aschaffenburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Aschaffenburg gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bessenbach?

In Bessenbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 764 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 26 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bessenbach?

In Bessenbach wurden in den letzten 12 Monaten 24 Balkonkraftwerke registriert (36 kW). Das sind -22 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bessenbach?

In Bessenbach wurden in den letzten 12 Monaten 57 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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