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135 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Fürth

35 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 12.310 Anlagen mit 240,6 MW Gesamtleistung

Rang 60 von 96
Zubau-Rang 46 von 96
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Der Landkreis Fürth in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 240,6 MW, verteilt auf 12.310 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 117.719 Einwohner sind das 2,04 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Fürth liegt damit 35 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 96 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Fürth damit Platz 60 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 34,7 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,04

kW
▲ +35 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

47,4

%

5.831 Speicher bei 12.310 Anlagen

Installiert

240,6 MW

Zubau 12 Mon.

34,7 MW

+14 %

Solaranlagen

12.310

Speicher

5.831

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fürth?

Segmentierter PV-Zubau in Fürth — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Fürth setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbe▼ -8 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fürth: 34.734 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
071141September 2025: 99 kW, Vorjahr 83 kWOktober 2025: 78 kW, Vorjahr 74 kWNovember 2025: 55 kW, Vorjahr 44 kWDezember 2025: 48 kW, Vorjahr 19 kWJanuar 2026: 39 kW, Vorjahr 44 kWFebruar 2026: 50 kW, Vorjahr 60 kWMärz 2026: 99 kW, Vorjahr 102 kWApril 2026: 141 kW, Vorjahr 97 kWMai 2026: 132 kW, Vorjahr 128 kWJuni 2026: 115 kW, Vorjahr 118 kWJuli 2026: 125 kW, Vorjahr 115 kWAugust 2026: 30 kW, Vorjahr 122 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
06411kSeptember 2025: 903 kW, Vorjahr 1.282 kWOktober 2025: 872 kW, Vorjahr 1.127 kWNovember 2025: 955 kW, Vorjahr 1.234 kWDezember 2025: 613 kW, Vorjahr 1.199 kWJanuar 2026: 558 kW, Vorjahr 855 kWFebruar 2026: 459 kW, Vorjahr 781 kWMärz 2026: 824 kW, Vorjahr 845 kWApril 2026: 717 kW, Vorjahr 893 kWMai 2026: 794 kW, Vorjahr 899 kWJuni 2026: 798 kW, Vorjahr 795 kWJuli 2026: 1.235 kW, Vorjahr 1.185 kWAugust 2026: 80 kW, Vorjahr 630 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05411kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 458 kWOktober 2025: 68 kW, Vorjahr 120 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 191 kWDezember 2025: 153 kW, Vorjahr 69 kWJanuar 2026: 694 kW, Vorjahr 224 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 162 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 293 kWApril 2026: 1.081 kW, Vorjahr 99 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 187 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 151 kWJuli 2026: 39 kW, Vorjahr 266 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
06k12kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 9.497 kWNovember 2025: 974 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 930 kWMärz 2026: 5.498 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 3.932 kWJuli 2026: 12.000 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
753 1 MW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
792 8,8 MW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
7 2 MW -8 %
Freifläche
Freifläche
4 22,4 MW
Gesamt 1.655 34,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fürth zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fürth, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fürth 1.276 Speicher mit zusammen 25,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 20 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +61 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
774
Kapazität
4,2 MWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-21 %
Anlagen
416
Kapazität
5,6 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+61 %
Anlagen
14
Kapazität
676 kWh
Ø/Anlage
48,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
2
Kapazität
14,5 MWh
Ø/Anlage
7.258 kWh
Gesamt
Anlagen
1.276
Kapazität
25,5 MWh
Ø/Anlage
20 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Fürth 2,04 kW
Ø Bayern 2,57 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Fürth liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Fürth zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 5.831 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

12.310 Solaranlagen, 240,6 MW Gesamtleistung: Fürth schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Bayern nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Fürth belegt aktuell Platz 60 von 96 in Bayern. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Fürth mit 2,04 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Großhabersdorf führt mit 41,4 MW

14 Gemeinden im Landkreis Fürth

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Fürth

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Fürth

905139052290547905569057490579905879061390614906179145291469

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Fürth — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Fürth gibt es laut solarzubau.de aktuell 12.310 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 240,6 MW. Das entspricht 2,04 kW pro Einwohner.
5.831 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fürth [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-fuerth-09573/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Fürth installiert?

Im Landkreis Fürth (Bayern) sind aktuell 240,6 MW Photovoltaik-Leistung in 12.310 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt der Landkreis Platz 60 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 117.719 Einwohner entspricht der Bestand 2,04 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Fürth im Vergleich da?

Mit 2,04 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Fürth über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Fürth?

Im Landkreis Fürth sind 5.831 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 47,4 % bezogen auf die 12.310 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Fürth zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Fürth 34,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 14 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Fürth hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Fürth ist Großhabersdorf mit 41,4 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 14 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Fürth?

Fürth ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Fürth?

Im Landkreis Fürth entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 4 neuen Anlagen und 22,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 792 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Fürth?

Im Landkreis Fürth wurden in den letzten 12 Monaten 753 Balkonkraftwerke registriert (1 MW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Fürth?

Im Landkreis Fürth wurden in den letzten 12 Monaten 4 Freiflächenanlagen zugebaut (22,4 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Fürth?

Im Landkreis Fürth wurden in den letzten 12 Monaten 1.655 neue Solaranlagen mit insgesamt 34,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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