Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
21 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Schleswig-Holstein

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Lübeck

79 % unter Bundesdurchschnitt

7.125 Anlagen mit 66,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 14 von 15
Zubau-Rang 12 von 15
Vergleichen →

Die kreisfreie Stadt Lübeck in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-07-28 auf 7.125 Solaranlagen und 66,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 216.889 Einwohner sind das 0,31 kW pro Kopf, verglichen mit 1,50 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Lübeck liegt damit 79 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 15 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Lübeck damit Platz 14 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 14,1 MW, das entspricht etwa 21 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,4 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-07-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,31

kW
▼ -79 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

44,0

%

3.132 Speicher bei 7.125 Anlagen

Installiert

66,9 MW

Zubau 12 Mon.

14,1 MW

+21 %

Solaranlagen

7.125

Speicher

3.132

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lübeck?

Segmentierter PV-Zubau in Lübeck — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Lübeck verschiebt sich: Gewerbe legt um 71 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+71 %).

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Lübeck: 14.103 kW über alle Segmente.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
860 1,2 MW +29 %
Heimsegment
2–30 kWp
513 5,7 MW -11 %
Gewerbe
>30 kWp
20 7 MW +71 %
Freifläche
Freifläche
1 20 kW
Gesamt 1.413 14,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-07-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lübeck zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lübeck, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Lübeck 898 Speicher mit zusammen 6,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +6 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+6 %
Anlagen
669
Kapazität
3,1 MWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+4 %
Anlagen
218
Kapazität
2,9 MWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-9 %
Anlagen
2
Kapazität
236 kWh
Ø/Anlage
118 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
898
Kapazität
6,2 MWh
Ø/Anlage
7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-07-28

79 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Lübeck 0,31 kW
Ø Schleswig-Holstein 1,77 kW
Ø Deutschland 1,50 kW

Lübeck hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-07-28

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Lübeck laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Lübeck stehen bislang 7.125 Solaranlagen mit insgesamt 66,9 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 14 von 15 in Schleswig-Holstein: Lübeck liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Wie schneidet Schleswig-Holstein insgesamt ab?

Vergleiche alle 15 Landkreise und Städte in Schleswig-Holstein im vollständigen Ranking.

Schleswig-Holstein-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Lübeck

23552235542355623558235602356223564235662356823569235702361123628

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lübeck — Stand 28. Juli 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lübeck gibt es laut solarzubau.de aktuell 7.125 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 66,9 MW. Das entspricht 0,31 kW pro Einwohner.
3.132 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lübeck [Datensatz, Stand 2026-07-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-luebeck/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Lübeck installiert?

In der kreisfreien Stadt Lübeck (Schleswig-Holstein) sind aktuell 66,9 MW Photovoltaik-Leistung in 7.125 Anlagen installiert (Stand: 2026-07-28). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 14 von 15 in Schleswig-Holstein. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 216.889 Einwohner entspricht der Bestand 0,31 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Lübeck im Vergleich da?

Mit 0,31 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Lübeck unter dem Bundesdurchschnitt von 1,50 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Lübeck?

In der kreisfreien Stadt Lübeck sind 3.132 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 44,0 % bezogen auf die 7.125 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Lübeck zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Lübeck 14,1 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 21 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Lübeck?

Lübeck ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Schleswig-Holstein. Schleswig-Holstein hat insgesamt 15 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Lübeck?

In der kreisfreien Stadt Lübeck entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 20 neuen Anlagen und 7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 513 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Lübeck?

In der kreisfreien Stadt Lübeck wurden in den letzten 12 Monaten 860 Balkonkraftwerke registriert (1,2 MW). Das sind +29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in der kreisfreien Stadt Lübeck?

In der kreisfreien Stadt Lübeck wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (20 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Lübeck?

In der kreisfreien Stadt Lübeck wurden in den letzten 12 Monaten 1.413 neue Solaranlagen mit insgesamt 14,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-07-28 · Methodik & Quellen