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73 % vom Ø
Aufholpotenzial

Landkreis in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik im Landkreis Olpe

27 % unter Bundesdurchschnitt

12.224 Anlagen mit 145,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 19 von 53
Zubau-Rang 43 von 53
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Der Landkreis Olpe in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 145,9 MW, verteilt auf 12.224 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 132.346 Einwohner sind das 1,10 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Olpe liegt damit 27 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 53 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Olpe damit Platz 19 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 14,8 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,10

kW
▼ -27 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

51,3

%

6.273 Speicher bei 12.224 Anlagen

Installiert

145,9 MW

Zubau 12 Mon.

14,8 MW

+10 %

Solaranlagen

12.224

Speicher

6.273

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Olpe?

Segmentierter PV-Zubau in Olpe — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Olpe wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -2 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbe▼ -44 %
  • Freifläche▼ -100 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Olpe: 14.758 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
076151September 2025: 83 kW, Vorjahr 88 kWOktober 2025: 63 kW, Vorjahr 54 kWNovember 2025: 57 kW, Vorjahr 45 kWDezember 2025: 40 kW, Vorjahr 21 kWJanuar 2026: 21 kW, Vorjahr 27 kWFebruar 2026: 42 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 130 kW, Vorjahr 92 kWApril 2026: 151 kW, Vorjahr 138 kWMai 2026: 148 kW, Vorjahr 113 kWJuni 2026: 119 kW, Vorjahr 118 kWJuli 2026: 113 kW, Vorjahr 146 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 121 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
06691kSeptember 2025: 1.012 kW, Vorjahr 910 kWOktober 2025: 838 kW, Vorjahr 1.167 kWNovember 2025: 689 kW, Vorjahr 1.055 kWDezember 2025: 662 kW, Vorjahr 914 kWJanuar 2026: 662 kW, Vorjahr 720 kWFebruar 2026: 634 kW, Vorjahr 1.205 kWMärz 2026: 769 kW, Vorjahr 902 kWApril 2026: 873 kW, Vorjahr 950 kWMai 2026: 786 kW, Vorjahr 882 kWJuni 2026: 1.174 kW, Vorjahr 923 kWJuli 2026: 881 kW, Vorjahr 1.338 kWAugust 2026: 101 kW, Vorjahr 1.069 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 499 kW, Vorjahr 274 kWOktober 2025: 450 kW, Vorjahr 700 kWNovember 2025: 87 kW, Vorjahr 671 kWDezember 2025: 502 kW, Vorjahr 668 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2.170 kWFebruar 2026: 903 kW, Vorjahr 36 kWMärz 2026: 265 kW, Vorjahr 179 kWApril 2026: 769 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 299 kWJuni 2026: 229 kW, Vorjahr 583 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 820 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 270 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
02k5kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 55 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 112 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 22 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 4.592 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 3.704 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
697 982 kW -2 %
Heimsegment
2–30 kWp
762 9,1 MW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
23 3,7 MW -44 %
Freifläche
Freifläche
1 22 kW -100 %
Gesamt 1.595 14,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Olpe zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Olpe, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Olpe 1.137 Speicher mit zusammen 10,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-11 %
Anlagen
695
Kapazität
4 MWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
364
Kapazität
5 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-65 %
Anlagen
7
Kapazität
431 kWh
Ø/Anlage
61,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.137
Kapazität
10,1 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

27 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Olpe 1,10 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,86 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Olpe hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 51 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 6.273 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Olpe setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Olpe stehen bislang 12.224 Solaranlagen mit insgesamt 145,9 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Im Ranking Nordrhein-Westfalens steht Olpe auf Platz 19 von 53 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Olpe führt mit 26,8 MW

7 Gemeinden im Landkreis Olpe

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Olpe

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Olpe

5736857399574135743957462574825748958840

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Olpe — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Olpe gibt es laut solarzubau.de aktuell 12.224 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 145,9 MW. Das entspricht 1,10 kW pro Einwohner.
6.273 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Olpe [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-olpe/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Olpe installiert?

Im Landkreis Olpe (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 145,9 MW Photovoltaik-Leistung in 12.224 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt der Landkreis Platz 19 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 132.346 Einwohner entspricht der Bestand 1,10 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Olpe im Vergleich da?

Mit 1,10 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Olpe unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Olpe?

Im Landkreis Olpe sind 6.273 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 51,3 % bezogen auf die 12.224 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Olpe zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Olpe 14,8 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 10 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Olpe hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Olpe ist Olpe mit 26,8 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 7 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Olpe?

Olpe ist ein Landkreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Olpe?

Im Landkreis Olpe entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 762 neuen Anlagen und 9,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 23 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Olpe?

Im Landkreis Olpe wurden in den letzten 12 Monaten 697 Balkonkraftwerke registriert (982 kW). Das sind -2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Olpe?

Im Landkreis Olpe wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (22 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Olpe?

Im Landkreis Olpe wurden in den letzten 12 Monaten 1.595 neue Solaranlagen mit insgesamt 14,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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