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117 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik im Landkreis Kleve

Nah am Bundesdurchschnitt

34.106 Anlagen mit 576,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 8 von 53
Zubau-Rang 19 von 53
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Der Landkreis Kleve in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-09-09 auf 34.106 Solaranlagen und 576,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 322.018 Einwohnern entspricht das 1,79 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,53 kW, der Landkreis Kleve liegt damit 17 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 53 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 41,4 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,79

kW
▲ +17 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

45,2

%

15.407 Speicher bei 34.106 Anlagen

Installiert

576,7 MW

Zubau 12 Mon.

41,4 MW

+7 %

Solaranlagen

34.106

Speicher

15.407

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kleve?

Segmentierter PV-Zubau in Kleve — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Kleve setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-7 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -7 %
  • Heimsegment▼ -20 %
  • Gewerbe▼ -55 %
  • Freifläche▼ -48 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kleve: 41.354 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0160320Oktober 2025: 156 kW, Vorjahr 163 kWNovember 2025: 125 kW, Vorjahr 113 kWDezember 2025: 125 kW, Vorjahr 101 kWJanuar 2026: 104 kW, Vorjahr 105 kWFebruar 2026: 114 kW, Vorjahr 123 kWMärz 2026: 231 kW, Vorjahr 256 kWApril 2026: 297 kW, Vorjahr 265 kWMai 2026: 311 kW, Vorjahr 285 kWJuni 2026: 237 kW, Vorjahr 285 kWJuli 2026: 320 kW, Vorjahr 318 kWAugust 2026: 301 kW, Vorjahr 317 kWSeptember 2026: 55 kW, Vorjahr 226 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
02k3kOktober 2025: 1.884 kW, Vorjahr 2.986 kWNovember 2025: 1.984 kW, Vorjahr 2.296 kWDezember 2025: 1.759 kW, Vorjahr 3.087 kWJanuar 2026: 1.772 kW, Vorjahr 3.396 kWFebruar 2026: 1.585 kW, Vorjahr 1.991 kWMärz 2026: 1.927 kW, Vorjahr 2.040 kWApril 2026: 2.376 kW, Vorjahr 1.926 kWMai 2026: 2.059 kW, Vorjahr 2.444 kWJuni 2026: 2.443 kW, Vorjahr 2.567 kWJuli 2026: 2.958 kW, Vorjahr 2.324 kWAugust 2026: 2.027 kW, Vorjahr 1.892 kWSeptember 2026: 381 kW, Vorjahr 2.129 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
02k5kOktober 2025: 618 kW, Vorjahr 977 kWNovember 2025: 1.315 kW, Vorjahr 561 kWDezember 2025: 500 kW, Vorjahr 3.563 kWJanuar 2026: 1.596 kW, Vorjahr 4.688 kWFebruar 2026: 141 kW, Vorjahr 1.616 kWMärz 2026: 907 kW, Vorjahr 1.223 kWApril 2026: 718 kW, Vorjahr 1.759 kWMai 2026: 55 kW, Vorjahr 857 kWJuni 2026: 2.900 kW, Vorjahr 1.309 kWJuli 2026: 396 kW, Vorjahr 3.031 kWAugust 2026: 530 kW, Vorjahr 782 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 1.178 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
02k4kOktober 2025: 13 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 994 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 2.942 kW, Vorjahr 4.369 kWMai 2026: 1.027 kW, Vorjahr 1.774 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 494 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.642 2,4 MW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
2.030 23,2 MW -20 %
Gewerbe
>30 kWp
56 9,7 MW -55 %
Freifläche
Freifläche
6 4 MW -48 %
Gesamt 3.972 41,4 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kleve zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kleve, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kleve 3.030 Speicher mit zusammen 28,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +2 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-9 %
Anlagen
1.785
Kapazität
9,7 MWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+2 %
Anlagen
1.038
Kapazität
14 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-2 %
Anlagen
42
Kapazität
3 MWh
Ø/Anlage
72,1 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
3.030
Kapazität
28,4 MWh
Ø/Anlage
9,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Kleve 1,79 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,87 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Kleve liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt auf?

15.407 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Kleve – eine Quote von 45 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

34.106 Solaranlagen erzeugen in Kleve eine Gesamtleistung von 576,7 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Innerhalb Nordrhein-Westfalens belegt Kleve Platz 8 von 53 – ganze 106 % über dem Landesdurchschnitt. Mit 1,79 kW pro Kopf liegt Kleve über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Geldern führt mit 62,4 MW

16 Gemeinden im Landkreis Kleve

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Kleve

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Kleve

464464645946509465194747547509475334754647551475594757447589476084762347624476254762647627476384764747652476614766547669

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Kleve — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Kleve gibt es laut solarzubau.de aktuell 34.106 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 576,7 MW. Das entspricht 1,79 kW pro Einwohner.
15.407 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kleve [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-kleve/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Kleve installiert?

Im Landkreis Kleve (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 576,7 MW Photovoltaik-Leistung in 34.106 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt der Landkreis Platz 8 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 322.018 Einwohner entspricht der Bestand 1,79 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Kleve im Vergleich da?

Mit 1,79 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Kleve über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Kleve?

Im Landkreis Kleve sind 15.407 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 45,2 % bezogen auf die 34.106 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Kleve zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Kleve 41,4 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 7 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Kleve hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Kleve ist Geldern mit 62,4 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 16 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Kleve?

Kleve ist ein Landkreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Kleve?

Im Landkreis Kleve entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 2.030 neuen Anlagen und 23,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 56 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Kleve?

Im Landkreis Kleve wurden in den letzten 12 Monaten 1.642 Balkonkraftwerke registriert (2,4 MW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Kleve?

Im Landkreis Kleve wurden in den letzten 12 Monaten 6 Freiflächenanlagen zugebaut (4 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Kleve?

Im Landkreis Kleve wurden in den letzten 12 Monaten 3.972 neue Solaranlagen mit insgesamt 41,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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