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125 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Kleve

Photovoltaik in Kerken

25 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.740 Anlagen mit 25,3 MW Gesamtleistung

Kerken, Landkreis Kleve in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-09-09 auf 1.740 Solaranlagen und 25,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 13.186 Einwohner sind das 1,92 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Kerken liegt damit 25 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 16 Regionen in diesem Umfeld belegt Kerken damit Platz 8 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,6 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 43 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,92

kW
▲ +25 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,5

%

740 Speicher bei 1.740 Anlagen

Installiert

25,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+6 %

Solaranlagen

1.740

Einwohner

13.186

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kerken?

Segmentierter PV-Zubau in Kerken — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Kerken setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+12 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▲ +12 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kerken: 1.621 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121Oktober 2025: 5 kW, Vorjahr 17 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 14 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 21 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 20 kWJuni 2026: 15 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 21 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 12 kWSeptember 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0110219Oktober 2025: 80 kW, Vorjahr 219 kWNovember 2025: 81 kW, Vorjahr 58 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 135 kWJanuar 2026: 125 kW, Vorjahr 49 kWFebruar 2026: 72 kW, Vorjahr 124 kWMärz 2026: 142 kW, Vorjahr 90 kWApril 2026: 146 kW, Vorjahr 69 kWMai 2026: 133 kW, Vorjahr 83 kWJuni 2026: 148 kW, Vorjahr 169 kWJuli 2026: 168 kW, Vorjahr 71 kWAugust 2026: 180 kW, Vorjahr 103 kWSeptember 2026: 27 kW, Vorjahr 82 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
0288576Oktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 143 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 263 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 182 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 576 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 165 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
100 138 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
118 1,4 MW +12 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 231 1,6 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kerken zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kerken, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kerken 173 Speicher mit zusammen 1,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +56 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+9 %
Anlagen
107
Kapazität
603 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+56 %
Anlagen
53
Kapazität
741 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
104 kWh
Ø/Anlage
34,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
173
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
9,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Kerken im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kerken 1,92 kW
Ø Kleve 1,79 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Kerken liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Kerken auf?

Mit einer Speicherquote von 43 % gehört Kerken zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 740 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1.740 Solaranlagen, 25,3 MW Gesamtleistung: Kerken schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Nordrhein-Westfalen nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Platz 8 von 16 im Landkreis Kleve: Kerken übertrifft den Landesdurchschnitt um 121 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Bundesweit betrachtet steht Kerken überdurchschnittlich da. Die 1,92 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Kleve

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kerken?

47647

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kerken — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kerken gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.740 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 25,3 MW. Das entspricht 1,92 kW pro Einwohner.
740 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kerken [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kerken/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kerken installiert?

In Kerken sind 25,3 MW PV-Leistung in 1.740 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 16 im Landkreis Kleve. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.186 Einwohner entspricht der Bestand 1,92 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kerken im Vergleich da?

Mit 1,92 kW pro Einwohner liegt Kerken über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kleve belegt Kerken Platz 8 von 16. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kerken?

In Kerken sind 740 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kerken?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kerken 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 231 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kerken?

Kerken liegt im Landkreis Kleve im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Kleve gibt es insgesamt 16 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kerken?

In Kerken entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 118 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 100 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kerken?

In Kerken wurden in den letzten 12 Monaten 100 Balkonkraftwerke registriert (138 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kerken?

In Kerken wurden in den letzten 12 Monaten 231 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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