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117 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Kleve

Photovoltaik in Geldern

Nah am Bundesdurchschnitt

3.542 Anlagen mit 61,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Geldern, Landkreis Kleve in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 61,9 MW, verteilt auf 3.542 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 34.962 Einwohnern entspricht das 1,77 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Geldern liegt damit 17 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 13 von 16 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,9 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,77

kW
▲ +17 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,8

%

1.588 Speicher bei 3.542 Anlagen

Installiert

61,9 MW

Zubau 12 Mon.

3,9 MW

+6 %

Solaranlagen

3.542

Einwohner

34.962

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Geldern?

Segmentierter PV-Zubau in Geldern — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Geldern trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (0 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +0 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbe▼ -77 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Geldern: 3.934 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02142September 2025: 28 kW, Vorjahr 25 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 14 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 14 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 14 kWJanuar 2026: 14 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 32 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 30 kWMai 2026: 42 kW, Vorjahr 30 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 24 kW, Vorjahr 28 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 28 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0196391September 2025: 204 kW, Vorjahr 231 kWOktober 2025: 277 kW, Vorjahr 269 kWNovember 2025: 196 kW, Vorjahr 183 kWDezember 2025: 198 kW, Vorjahr 391 kWJanuar 2026: 196 kW, Vorjahr 267 kWFebruar 2026: 131 kW, Vorjahr 159 kWMärz 2026: 295 kW, Vorjahr 281 kWApril 2026: 228 kW, Vorjahr 302 kWMai 2026: 281 kW, Vorjahr 275 kWJuni 2026: 289 kW, Vorjahr 378 kWJuli 2026: 313 kW, Vorjahr 330 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 164 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 51 kW, Vorjahr 60 kWOktober 2025: 317 kW, Vorjahr 263 kWNovember 2025: 75 kWDezember 2025: 100 kW, Vorjahr 1.048 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2.123 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 150 kW, Vorjahr 402 kWApril 2026: 263 kW, Vorjahr 99 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 98 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0497994September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 994 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
169 242 kW +0 %
Heimsegment
2–30 kWp
246 2,6 MW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
9 956 kW -77 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 445 3,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Geldern zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Geldern, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Geldern 347 Speicher mit zusammen 3,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
216
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+13 %
Anlagen
116
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-74 %
Anlagen
4
Kapazität
266 kWh
Ø/Anlage
66,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
347
Kapazität
3,1 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Geldern im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Geldern 1,77 kW
Ø Kleve 1,78 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Geldern liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Geldern auf?

1.588 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Geldern – eine Quote von 45 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

61,9 MW aus 3.542 Anlagen: Geldern liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Nordrhein-Westfalen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Kleve belegt Geldern Platz 13 von 16 – ganze 106 % über dem Landesdurchschnitt. Mit 1,77 kW pro Kopf liegt Geldern über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Kleve

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Welche Postleitzahlen gehören zu Geldern?

47608476254764747661

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Geldern — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Geldern gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.542 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 61,9 MW. Das entspricht 1,77 kW pro Einwohner.
1.588 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Geldern [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-geldern/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Geldern installiert?

In Geldern sind 61,9 MW PV-Leistung in 3.542 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 16 im Landkreis Kleve. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 34.962 Einwohner entspricht der Bestand 1,77 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Geldern im Vergleich da?

Mit 1,77 kW pro Einwohner liegt Geldern über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kleve belegt Geldern Platz 13 von 16. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Geldern?

In Geldern sind 1.588 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Geldern?

In den letzten 12 Monaten wurden in Geldern 3,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 445 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Geldern?

Geldern liegt im Landkreis Kleve im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Kleve gibt es insgesamt 16 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Geldern?

In Geldern entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 246 neuen Anlagen und 2,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Geldern?

In Geldern wurden in den letzten 12 Monaten 169 Balkonkraftwerke registriert (242 kW). Das sind +0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Geldern?

In Geldern wurden in den letzten 12 Monaten 445 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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