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41 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Bottrop

Photovoltaik in Bottrop

59 % unter Bundesdurchschnitt

6.154 Anlagen mit 73,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bottrop, kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-09-09 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 73,7 MW, verteilt auf 6.154 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 118.535 Einwohner sind das 0,62 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Bottrop liegt damit 59 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 8,2 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 43 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,62

kW
▼ -59 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,3

%

2.665 Speicher bei 6.154 Anlagen

Installiert

73,7 MW

Zubau 12 Mon.

8,2 MW

+11 %

Solaranlagen

6.154

Einwohner

118.535

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bottrop?

Segmentierter PV-Zubau in Bottrop — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bottrop trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbe▼ -54 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bottrop: 8.190 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
054107Oktober 2025: 46 kW, Vorjahr 44 kWNovember 2025: 34 kW, Vorjahr 32 kWDezember 2025: 32 kW, Vorjahr 17 kWJanuar 2026: 22 kW, Vorjahr 15 kWFebruar 2026: 52 kW, Vorjahr 34 kWMärz 2026: 87 kW, Vorjahr 63 kWApril 2026: 107 kW, Vorjahr 75 kWMai 2026: 104 kW, Vorjahr 81 kWJuni 2026: 80 kW, Vorjahr 96 kWJuli 2026: 102 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 77 kW, Vorjahr 101 kWSeptember 2026: 11 kW, Vorjahr 79 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0302604Oktober 2025: 412 kW, Vorjahr 392 kWNovember 2025: 253 kW, Vorjahr 425 kWDezember 2025: 604 kW, Vorjahr 394 kWJanuar 2026: 262 kW, Vorjahr 368 kWFebruar 2026: 469 kW, Vorjahr 388 kWMärz 2026: 286 kW, Vorjahr 337 kWApril 2026: 471 kW, Vorjahr 259 kWMai 2026: 330 kW, Vorjahr 472 kWJuni 2026: 536 kW, Vorjahr 302 kWJuli 2026: 468 kW, Vorjahr 510 kWAugust 2026: 177 kW, Vorjahr 367 kWSeptember 2026: 42 kW, Vorjahr 487 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
02k4kOktober 2025: 1.506 kWNovember 2025: 202 kW, Vorjahr 197 kWDezember 2025: 59 kWJanuar 2026: 197 kW, Vorjahr 4.400 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 299 kWMärz 2026: 229 kWApril 2026: 36 kWMai 2026: 275 kWJuni 2026: 198 kW, Vorjahr 999 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 37 kW, Vorjahr 40 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
541 754 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
375 4,3 MW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
12 2,7 MW -54 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 990 8,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bottrop zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bottrop, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bottrop 679 Speicher mit zusammen 6,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
437
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-1 %
Anlagen
194
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
9
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
181,1 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
679
Kapazität
6,6 MWh
Ø/Anlage
9,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Bottrop im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bottrop 0,62 kW
Ø Bottrop 0,62 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Bottrop hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Bottrop auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 43 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 2.665 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Bottrop setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Bottrop stehen bislang 6.154 Solaranlagen mit insgesamt 73,7 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Bottrop liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bottrop?

4623646238462404624246244

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bottrop — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bottrop gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.154 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 73,7 MW. Das entspricht 0,62 kW pro Einwohner.
2.665 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bottrop [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bottrop/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bottrop installiert?

In Bottrop sind 73,7 MW PV-Leistung in 6.154 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 118.535 Einwohner entspricht der Bestand 0,62 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bottrop im Vergleich da?

Mit 0,62 kW pro Einwohner liegt Bottrop unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bottrop?

In Bottrop sind 2.665 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bottrop?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bottrop 8,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 990 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Bottrop eine kreisfreie Stadt?

Bottrop ist eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Nordrhein-Westfalen und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bottrop?

In Bottrop entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 375 neuen Anlagen und 4,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 12 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bottrop?

In Bottrop wurden in den letzten 12 Monaten 541 Balkonkraftwerke registriert (754 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bottrop?

In Bottrop wurden in den letzten 12 Monaten 990 neue Solaranlagen mit insgesamt 8,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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