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Duisburg vs. Landkreis Kleve

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Duisburg und der Landkreis Kleve grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Der Landkreis Kleve erreicht 1,82 kW je Einwohner, Duisburg 0,29 kW, das ist 6,3-mal so viel. In Summe sind es 144,4 MW (13.956 Anlagen) gegen 586,7 MW (34.757 Anlagen), beide in Nordrhein-Westfalen. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Duisburg
1:5
Landkreis Kleve
502.270Einwohner322.018
Solar Score
20
21
Leistung
144,4 MW
586,7 MW
Pro Kopf
0,29 kW
1,82 kW
Zubau/Kopf
0,06 kW
0,14 kW
Anlagen
13.956
34.757
Speicherquote
51,6%
46,0%
Landkreis Kleve gewinnt 5 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Große Anlagen erklären den Abstand hier kaum: Ihr Anteil an der Leistung liegt bei 43 % (Duisburg) und 53 % (Landkreis Kleve). Entscheidend ist die Dichte der Dachanlagen. Beim Tempo zeigt der Vorjahresvergleich: Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt in Duisburg bei minus 1 % gegenüber den zwölf Monaten davor, im Landkreis Kleve bei minus 24 %.

Bilanz: Beim Bestand pro Kopf liegt der Landkreis Kleve vorn, beim Ausbautempo der Landkreis Kleve, bei der Speicherquote Duisburg.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Duisburg oder Kleve?

Der Landkreis Kleve liegt vorn: 1,82 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 0,29 kW in Duisburg, das ist 6,3-mal so viel. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (502.270 in Duisburg, 322.018 im Landkreis Kleve) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, in Duisburg oder im Landkreis Kleve?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Kleve 45,9 MW neue Leistung aus 4.170 Anlagen hinzu, in Duisburg 28,1 MW aus 2.788 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,143 kW gegenüber 0,056 kW, der Landkreis Kleve baut also derzeit 2,5-mal so schnell aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, in Duisburg oder im Landkreis Kleve?

Duisburg kommt auf eine Speicherquote von 51,6 % (7.205 Batteriespeicher auf 13.956 Solaranlagen), der Landkreis Kleve auf 46,0 % (15.980 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.