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25 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Solingen

75 % unter Bundesdurchschnitt

6.573 Anlagen mit 61,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 38 von 53
Zubau-Rang 50 von 53
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Die kreisfreie Stadt Solingen in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-11 auf 6.573 Solaranlagen und 61,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 165.626 Einwohner sind das 0,37 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Solingen liegt damit 75 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 53 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Solingen damit Platz 38 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 7,9 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 52 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,3 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,37

kW
▼ -75 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

51,8

%

3.404 Speicher bei 6.573 Anlagen

Installiert

61,4 MW

Zubau 12 Mon.

7,9 MW

+13 %

Solaranlagen

6.573

Speicher

3.404

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Solingen?

Segmentierter PV-Zubau in Solingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Solingen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-7 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -7 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbe▼ -71 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Solingen: 7.932 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
056112September 2025: 57 kW, Vorjahr 53 kWOktober 2025: 40 kW, Vorjahr 31 kWNovember 2025: 25 kW, Vorjahr 27 kWDezember 2025: 39 kW, Vorjahr 47 kWJanuar 2026: 35 kW, Vorjahr 32 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 40 kWMärz 2026: 95 kW, Vorjahr 95 kWApril 2026: 101 kW, Vorjahr 98 kWMai 2026: 108 kW, Vorjahr 92 kWJuni 2026: 70 kW, Vorjahr 84 kWJuli 2026: 112 kW, Vorjahr 103 kWAugust 2026: 32 kW, Vorjahr 104 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0413826September 2025: 450 kW, Vorjahr 606 kWOktober 2025: 689 kW, Vorjahr 595 kWNovember 2025: 552 kW, Vorjahr 592 kWDezember 2025: 349 kW, Vorjahr 685 kWJanuar 2026: 392 kW, Vorjahr 443 kWFebruar 2026: 358 kW, Vorjahr 422 kWMärz 2026: 483 kW, Vorjahr 475 kWApril 2026: 578 kW, Vorjahr 488 kWMai 2026: 502 kW, Vorjahr 624 kWJuni 2026: 730 kW, Vorjahr 500 kWJuli 2026: 697 kW, Vorjahr 826 kWAugust 2026: 90 kW, Vorjahr 619 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0418835September 2025: 0 kWOktober 2025: 278 kW, Vorjahr 835 kWNovember 2025: 151 kW, Vorjahr 141 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 254 kWJanuar 2026: 74 kW, Vorjahr 355 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 135 kW, Vorjahr 158 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 381 kWMai 2026: 43 kW, Vorjahr 127 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 398 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 42 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
538 752 kW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
517 5,9 MW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
10 781 kW -71 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 1.152 7,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Solingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Solingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Solingen 840 Speicher mit zusammen 6,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +73 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
508
Kapazität
2,4 MWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-2 %
Anlagen
267
Kapazität
3,6 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+73 %
Anlagen
6
Kapazität
452 kWh
Ø/Anlage
75,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
840
Kapazität
6,9 MWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

75 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Solingen 0,37 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,86 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Solingen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

3.404 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Solingen – eine Quote von 52 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Solingen stehen bislang 6.573 Solaranlagen mit insgesamt 61,4 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 38 von 53 in Nordrhein-Westfalen: Solingen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,37 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Solingen

426514265342655426574265942697426994271942781

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Solingen — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Solingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.573 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 61,4 MW. Das entspricht 0,37 kW pro Einwohner.
3.404 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Solingen [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-solingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Solingen installiert?

In der kreisfreien Stadt Solingen (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 61,4 MW Photovoltaik-Leistung in 6.573 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 38 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 165.626 Einwohner entspricht der Bestand 0,37 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Solingen im Vergleich da?

Mit 0,37 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Solingen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Solingen?

In der kreisfreien Stadt Solingen sind 3.404 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 51,8 % bezogen auf die 6.573 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Solingen zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Solingen 7,9 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 13 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Solingen?

Solingen ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Solingen?

In der kreisfreien Stadt Solingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 517 neuen Anlagen und 5,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 10 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Solingen?

In der kreisfreien Stadt Solingen wurden in den letzten 12 Monaten 538 Balkonkraftwerke registriert (752 kW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Solingen?

In der kreisfreien Stadt Solingen wurden in den letzten 12 Monaten 1.152 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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