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81 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Niedersachsen

Photovoltaik im Landkreis Stade

Nah am Bundesdurchschnitt

16.293 Anlagen mit 254,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 28 von 45
Zubau-Rang 9 von 45
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Der Landkreis Stade in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-08-11 auf 16.293 Solaranlagen und 254,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 207.700 Einwohnern entspricht das 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, der Landkreis Stade liegt damit 19 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 28 von 45 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 48,0 MW neue Leistung hinzu – rund 19 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,23

kW
▼ -19 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

47,6

%

7.753 Speicher bei 16.293 Anlagen

Installiert

254,7 MW

Zubau 12 Mon.

48,0 MW

+19 %

Solaranlagen

16.293

Speicher

7.753

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stade?

Segmentierter PV-Zubau in Stade — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Stade setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-13 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -13 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbe▼ -69 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stade: 48.043 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0135270September 2025: 155 kW, Vorjahr 170 kWOktober 2025: 120 kW, Vorjahr 104 kWNovember 2025: 89 kW, Vorjahr 69 kWDezember 2025: 85 kW, Vorjahr 66 kWJanuar 2026: 38 kW, Vorjahr 85 kWFebruar 2026: 63 kW, Vorjahr 101 kWMärz 2026: 177 kW, Vorjahr 198 kWApril 2026: 214 kW, Vorjahr 205 kWMai 2026: 270 kW, Vorjahr 238 kWJuni 2026: 192 kW, Vorjahr 228 kWJuli 2026: 184 kW, Vorjahr 212 kWAugust 2026: 62 kW, Vorjahr 208 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
08032kSeptember 2025: 1.189 kW, Vorjahr 1.531 kWOktober 2025: 1.202 kW, Vorjahr 1.596 kWNovember 2025: 947 kW, Vorjahr 1.515 kWDezember 2025: 1.002 kW, Vorjahr 1.491 kWJanuar 2026: 741 kW, Vorjahr 1.605 kWFebruar 2026: 559 kW, Vorjahr 1.202 kWMärz 2026: 1.048 kW, Vorjahr 1.306 kWApril 2026: 1.093 kW, Vorjahr 1.152 kWMai 2026: 1.097 kW, Vorjahr 1.099 kWJuni 2026: 1.222 kW, Vorjahr 1.372 kWJuli 2026: 1.002 kW, Vorjahr 1.298 kWAugust 2026: 67 kW, Vorjahr 1.185 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k3kSeptember 2025: 617 kW, Vorjahr 1.639 kWOktober 2025: 623 kW, Vorjahr 1.381 kWNovember 2025: 487 kW, Vorjahr 1.188 kWDezember 2025: 1.158 kW, Vorjahr 2.832 kWJanuar 2026: 645 kW, Vorjahr 3.218 kWFebruar 2026: 42 kW, Vorjahr 411 kWMärz 2026: 436 kW, Vorjahr 858 kWApril 2026: 282 kW, Vorjahr 1.071 kWMai 2026: 377 kW, Vorjahr 1.930 kWJuni 2026: 358 kW, Vorjahr 402 kWJuli 2026: 39 kW, Vorjahr 993 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 359 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
014k29kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 309 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 28.886 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 284 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.140 1,6 MW -13 %
Heimsegment
2–30 kWp
959 11,2 MW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
46 5,1 MW -69 %
Freifläche
Freifläche
2 28,9 MW
Gesamt 2.314 48 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stade zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stade, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stade 1.642 Speicher mit zusammen 24,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 15 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-24 %
Anlagen
992
Kapazität
4,7 MWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-12 %
Anlagen
508
Kapazität
6,8 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-18 %
Anlagen
22
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
85,2 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
2
Kapazität
10,2 MWh
Ø/Anlage
5.080 kWh
Gesamt
Anlagen
1.642
Kapazität
24,7 MWh
Ø/Anlage
15 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

19 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Stade 1,23 kW
Ø Niedersachsen 1,42 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Stade liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

7.753 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Stade – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,23 kW pro Kopf – damit bewegt sich Stade nahe am Bundesmittel. 16.293 Anlagen mit 254,7 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Niedersachsens steht Stade auf Platz 28 von 45. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Fredenbeck führt mit 38,2 MW

40 Gemeinden im Landkreis Stade

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Stade

Wie schneidet Niedersachsen insgesamt ab?

Vergleiche alle 45 Landkreise und Städte in Niedersachsen im vollständigen Ranking.

Niedersachsen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Stade

211292161421635216402164121643216442168021682216832168421698217022170621709217102171221714217172172021723217262172721729217302173221734217372173927449

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Stade — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Stade gibt es laut solarzubau.de aktuell 16.293 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 254,7 MW. Das entspricht 1,23 kW pro Einwohner.
7.753 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stade [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-stade/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Stade installiert?

Im Landkreis Stade (Niedersachsen) sind aktuell 254,7 MW Photovoltaik-Leistung in 16.293 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt der Landkreis Platz 28 von 45 in Niedersachsen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 207.700 Einwohner entspricht der Bestand 1,23 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Stade im Vergleich da?

Mit 1,23 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Stade unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Stade?

Im Landkreis Stade sind 7.753 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 47,6 % bezogen auf die 16.293 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Stade zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Stade 48,0 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 19 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Stade hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Stade ist Fredenbeck mit 38,2 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 40 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Stade?

Stade ist ein Landkreis im Bundesland Niedersachsen. Niedersachsen hat insgesamt 45 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Stade?

Im Landkreis Stade entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 28,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 959 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Stade?

Im Landkreis Stade wurden in den letzten 12 Monaten 1.140 Balkonkraftwerke registriert (1,6 MW). Das sind -13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Stade?

Im Landkreis Stade wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (28,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Stade?

Im Landkreis Stade wurden in den letzten 12 Monaten 2.314 neue Solaranlagen mit insgesamt 48 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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