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37 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Bayern

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Würzburg

63 % unter Bundesdurchschnitt

5.871 Anlagen mit 74,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 33 von 96
Zubau-Rang 81 von 96
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Die kreisfreie Stadt Würzburg (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 5.871 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 74,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 133.258 Einwohner sind das 0,56 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Würzburg liegt damit 63 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 96 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Würzburg damit Platz 33 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 7,6 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,56

kW
▼ -63 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

48,3

%

2.836 Speicher bei 5.871 Anlagen

Installiert

74,6 MW

Zubau 12 Mon.

7,6 MW

+10 %

Solaranlagen

5.871

Speicher

2.836

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Würzburg?

Segmentierter PV-Zubau in Würzburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Würzburg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-21 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -27 %
  • Heimsegment▼ -21 %
  • Gewerbe▼ -49 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Würzburg: 7.606 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04386September 2025: 54 kW, Vorjahr 66 kWOktober 2025: 35 kW, Vorjahr 49 kWNovember 2025: 50 kW, Vorjahr 46 kWDezember 2025: 29 kW, Vorjahr 36 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 28 kWFebruar 2026: 20 kW, Vorjahr 34 kWMärz 2026: 58 kW, Vorjahr 43 kWApril 2026: 49 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 61 kW, Vorjahr 68 kWJuni 2026: 43 kW, Vorjahr 69 kWJuli 2026: 48 kW, Vorjahr 86 kWAugust 2026: 17 kW, Vorjahr 65 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0342684September 2025: 337 kW, Vorjahr 529 kWOktober 2025: 416 kW, Vorjahr 637 kWNovember 2025: 501 kW, Vorjahr 684 kWDezember 2025: 388 kW, Vorjahr 441 kWJanuar 2026: 620 kW, Vorjahr 484 kWFebruar 2026: 283 kW, Vorjahr 357 kWMärz 2026: 307 kW, Vorjahr 354 kWApril 2026: 366 kW, Vorjahr 375 kWMai 2026: 293 kW, Vorjahr 288 kWJuni 2026: 425 kW, Vorjahr 352 kWJuli 2026: 295 kW, Vorjahr 570 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 326 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
06231kSeptember 2025: 50 kW, Vorjahr 1.245 kWOktober 2025: 343 kW, Vorjahr 305 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 370 kWDezember 2025: 916 kW, Vorjahr 416 kWJanuar 2026: 485 kW, Vorjahr 311 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 217 kWMärz 2026: 180 kW, Vorjahr 42 kWApril 2026: 305 kW, Vorjahr 451 kWMai 2026: 126 kW, Vorjahr 326 kWJuni 2026: 43 kW, Vorjahr 112 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 1.117 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
448 479 kW -27 %
Heimsegment
2–30 kWp
361 4,2 MW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
24 2,5 MW -49 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 899 7,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Würzburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Würzburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Würzburg 541 Speicher mit zusammen 5,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +318 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
319
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-15 %
Anlagen
182
Kapazität
2,4 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+318 %
Anlagen
12
Kapazität
813 kWh
Ø/Anlage
67,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
541
Kapazität
5,2 MWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

63 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Würzburg 0,56 kW
Ø Bayern 2,57 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Würzburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

2.836 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Würzburg – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Würzburg zählt bislang 5.871 Solaranlagen mit 74,6 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Bayerns steht Würzburg auf Platz 33 von 96. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,56 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Würzburg

9707097072970749707697078970809708297084

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Würzburg — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Würzburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 5.871 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 74,6 MW. Das entspricht 0,56 kW pro Einwohner.
2.836 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Würzburg [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-wuerzburg-09663/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Würzburg installiert?

In der kreisfreien Stadt Würzburg (Bayern) sind aktuell 74,6 MW Photovoltaik-Leistung in 5.871 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 33 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 133.258 Einwohner entspricht der Bestand 0,56 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Würzburg im Vergleich da?

Mit 0,56 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Würzburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Würzburg?

In der kreisfreien Stadt Würzburg sind 2.836 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 48,3 % bezogen auf die 5.871 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Würzburg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Würzburg 7,6 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 10 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Würzburg?

Würzburg ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Würzburg?

In der kreisfreien Stadt Würzburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 361 neuen Anlagen und 4,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 24 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Würzburg?

In der kreisfreien Stadt Würzburg wurden in den letzten 12 Monaten 448 Balkonkraftwerke registriert (479 kW). Das sind -27 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Würzburg?

In der kreisfreien Stadt Würzburg wurden in den letzten 12 Monaten 899 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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