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41 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Bottrop

59 % unter Bundesdurchschnitt

6.060 Anlagen mit 73,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 31 von 53
Zubau-Rang 49 von 53
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Die kreisfreie Stadt Bottrop in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 73,1 MW, verteilt auf 6.060 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 118.535 Einwohnern entspricht das 0,62 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, die kreisfreie Stadt Bottrop liegt damit 59 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 31 von 53 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 8,3 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 43 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,62

kW
▼ -59 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

42,9

%

2.599 Speicher bei 6.060 Anlagen

Installiert

73,1 MW

Zubau 12 Mon.

8,3 MW

+11 %

Solaranlagen

6.060

Speicher

2.599

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bottrop?

Segmentierter PV-Zubau in Bottrop — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bottrop trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbe▼ -56 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bottrop: 8.273 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
053106September 2025: 79 kW, Vorjahr 46 kWOktober 2025: 46 kW, Vorjahr 44 kWNovember 2025: 34 kW, Vorjahr 32 kWDezember 2025: 32 kW, Vorjahr 17 kWJanuar 2026: 22 kW, Vorjahr 15 kWFebruar 2026: 52 kW, Vorjahr 34 kWMärz 2026: 87 kW, Vorjahr 63 kWApril 2026: 106 kW, Vorjahr 75 kWMai 2026: 104 kW, Vorjahr 81 kWJuni 2026: 80 kW, Vorjahr 96 kWJuli 2026: 97 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 101 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0302604September 2025: 487 kW, Vorjahr 358 kWOktober 2025: 405 kW, Vorjahr 392 kWNovember 2025: 253 kW, Vorjahr 425 kWDezember 2025: 604 kW, Vorjahr 394 kWJanuar 2026: 262 kW, Vorjahr 368 kWFebruar 2026: 469 kW, Vorjahr 388 kWMärz 2026: 286 kW, Vorjahr 337 kWApril 2026: 392 kW, Vorjahr 259 kWMai 2026: 330 kW, Vorjahr 472 kWJuni 2026: 536 kW, Vorjahr 302 kWJuli 2026: 365 kW, Vorjahr 510 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 374 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k4kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 165 kWOktober 2025: 1.506 kWNovember 2025: 202 kW, Vorjahr 197 kWDezember 2025: 59 kWJanuar 2026: 197 kW, Vorjahr 4.400 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 299 kWMärz 2026: 229 kWApril 2026: 36 kWMai 2026: 275 kWJuni 2026: 198 kW, Vorjahr 999 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
543 761 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
381 4,4 MW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
11 2,7 MW -56 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 1.004 8,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bottrop zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bottrop, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bottrop 684 Speicher mit zusammen 6,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +6 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+6 %
Anlagen
432
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+6 %
Anlagen
196
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
7
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
223,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
684
Kapazität
6,6 MWh
Ø/Anlage
9,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

59 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Bottrop 0,62 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,86 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bottrop hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 43 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 2.599 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Bottrop setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Bottrop stehen bislang 6.060 Solaranlagen mit insgesamt 73,1 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Bottrop rangiert auf Platz 31 von 53 in Nordrhein-Westfalen – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Bottrop

4623646238462404624246244

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bottrop — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bottrop gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.060 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 73,1 MW. Das entspricht 0,62 kW pro Einwohner.
2.599 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bottrop [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-bottrop/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Bottrop installiert?

In der kreisfreien Stadt Bottrop (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 73,1 MW Photovoltaik-Leistung in 6.060 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 31 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 118.535 Einwohner entspricht der Bestand 0,62 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Bottrop im Vergleich da?

Mit 0,62 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Bottrop unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Bottrop?

In der kreisfreien Stadt Bottrop sind 2.599 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 42,9 % bezogen auf die 6.060 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Bottrop zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Bottrop 8,3 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 11 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Bottrop?

Bottrop ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Bottrop?

In der kreisfreien Stadt Bottrop entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 381 neuen Anlagen und 4,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 11 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Bottrop?

In der kreisfreien Stadt Bottrop wurden in den letzten 12 Monaten 543 Balkonkraftwerke registriert (761 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Bottrop?

In der kreisfreien Stadt Bottrop wurden in den letzten 12 Monaten 1.004 neue Solaranlagen mit insgesamt 8,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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