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Ansbach vs. Landkreis Erlangen-Höchstadt

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Ansbach und der Landkreis Erlangen-Höchstadt grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Ansbach erreicht 2,10 kW je Einwohner, der Landkreis Erlangen-Höchstadt 2,00 kW, das ist nahezu gleich viel. In Summe sind es 85,4 MW (3.531 Anlagen) gegen 277,3 MW (17.766 Anlagen), beide in Bayern. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Ansbach
2:4
Landkreis Erlangen-Höchstadt
40.742Einwohner138.325
Solar Score
20
22
Leistung
85,4 MW
277,3 MW
Pro Kopf
2,10 kW
2,00 kW
Zubau/Kopf
0,34 kW
0,19 kW
Anlagen
3.531
17.766
Speicherquote
41,8%
47,0%
Landkreis Erlangen-Höchstadt gewinnt 4 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Die Anlagenstruktur unterscheidet sich deutlich: 69 % der Leistung in Ansbach stammen aus Gewerbe- und Freiflächenanlagen, im Landkreis Erlangen-Höchstadt nur 51 %. Der Pro-Kopf-Vorsprung sagt deshalb mehr über Flächenprojekte als über die Belegung privater Dächer. Beim Tempo zeigt der Vorjahresvergleich: Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt in Ansbach bei plus 234 % gegenüber den zwölf Monaten davor, im Landkreis Erlangen-Höchstadt bei minus 35 %.

Bilanz: Beim Bestand pro Kopf liegt Ansbach vorn, beim Ausbautempo Ansbach, bei der Speicherquote der Landkreis Erlangen-Höchstadt.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Stadt Ansbach oder Erlangen-Höchstadt?

Ansbach liegt vorn: 2,10 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 2,00 kW im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (40.742 in Ansbach, 138.325 im Landkreis Erlangen-Höchstadt) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, in Ansbach oder im Landkreis Erlangen-Höchstadt?

In den letzten zwölf Monaten kamen in Ansbach 14,0 MW neue Leistung aus 370 Anlagen hinzu, im Landkreis Erlangen-Höchstadt 26,1 MW aus 2.080 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,344 kW gegenüber 0,189 kW, Ansbach baut also derzeit 82 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, in Ansbach oder im Landkreis Erlangen-Höchstadt?

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt kommt auf eine Speicherquote von 47,0 % (8.343 Batteriespeicher auf 17.766 Solaranlagen), Ansbach auf 41,8 % (1.476 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.