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Erlangen vs. Landkreis Forchheim

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Forchheim hat mit 2,38 kW je Einwohner 3,8-mal so viel Photovoltaik-Leistung installiert wie Erlangen (0,63 kW). Absolut stehen 72,6 MW aus 6.986 Anlagen in Erlangen 276,8 MW aus 14.777 Anlagen im Landkreis Forchheim gegenüber, beide in Bayern. Grundlage sind die Meldungen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur mit Stand 27.10.2026.

Erlangen
0:6
Landkreis Forchheim
115.928Einwohner116.184
Solar Score
14
21
Leistung
72,6 MW
276,8 MW
Pro Kopf
0,63 kW
2,38 kW
Zubau/Kopf
0,08 kW
0,23 kW
Anlagen
6.986
14.777
Speicherquote
42,0%
44,2%
Landkreis Forchheim gewinnt 6 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Ein Teil des Abstands ist Struktur, nicht Dachfleiß: Im Landkreis Forchheim entfallen 58 % der Leistung auf Gewerbe- und Freiflächenanlagen über 30 kW, in Erlangen sind es 41 %. Wenige große Parks heben die Pro-Kopf-Zahl stärker als tausend Hausdächer. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau in Erlangen um minus 8 % verändert, im Landkreis Forchheim um plus 4 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Forchheim führt in allen drei Kategorien, beim Bestand je Einwohner, beim aktuellen Zubau und bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Erlangen oder Forchheim?

Der Landkreis Forchheim liegt vorn: 2,38 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 0,63 kW in Erlangen, das ist 3,8-mal so viel. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (115.928 in Erlangen, 116.184 im Landkreis Forchheim) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, in Erlangen oder im Landkreis Forchheim?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Forchheim 26,3 MW neue Leistung aus 1.771 Anlagen hinzu, in Erlangen 9,7 MW aus 913 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,226 kW gegenüber 0,084 kW, der Landkreis Forchheim baut also derzeit 2,7-mal so schnell aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, in Erlangen oder im Landkreis Forchheim?

Der Landkreis Forchheim kommt auf eine Speicherquote von 44,2 % (6.538 Batteriespeicher auf 14.777 Solaranlagen), Erlangen auf 42,0 % (2.933 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.