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Essen vs. Gelsenkirchen

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Essen und Gelsenkirchen grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Gelsenkirchen erreicht 0,27 kW je Einwohner, Essen 0,26 kW, das ist 6 % mehr. In Summe sind es 148,3 MW (16.273 Anlagen) gegen 73,3 MW (6.282 Anlagen), beide in Nordrhein-Westfalen. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Essen
5:1
Gelsenkirchen
574.682Einwohner267.930
Solar Score
16
13
Leistung
148,3 MW
73,3 MW
Pro Kopf
0,26 kW
0,27 kW
Zubau/Kopf
0,04 kW
0,04 kW
Anlagen
16.273
6.282
Speicherquote
46,8%
42,9%
Essen gewinnt 5 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Die Anlagenstruktur unterscheidet sich deutlich: 53 % der Leistung in Gelsenkirchen stammen aus Gewerbe- und Freiflächenanlagen, in Essen nur 37 %. Der Pro-Kopf-Vorsprung sagt deshalb mehr über Flächenprojekte als über die Belegung privater Dächer. Beim Tempo zeigt der Vorjahresvergleich: Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt in Essen bei minus 24 % gegenüber den zwölf Monaten davor, in Gelsenkirchen bei minus 32 %.

Bilanz: Beim Bestand pro Kopf liegt Gelsenkirchen vorn, beim Ausbautempo Essen, bei der Speicherquote Essen.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Essen oder Gelsenkirchen?

Gelsenkirchen liegt vorn: 0,27 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 0,26 kW in Essen, das ist 6 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (574.682 in Essen, 267.930 in Gelsenkirchen) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, in Essen oder in Gelsenkirchen?

In den letzten zwölf Monaten kamen in Essen 23,5 MW neue Leistung aus 2.860 Anlagen hinzu, in Gelsenkirchen 9,7 MW aus 1.044 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,041 kW gegenüber 0,036 kW, Essen baut also derzeit 13 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, in Essen oder in Gelsenkirchen?

Essen kommt auf eine Speicherquote von 46,8 % (7.620 Batteriespeicher auf 16.273 Solaranlagen), Gelsenkirchen auf 42,9 % (2.694 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.