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Landkreis Oberallgäu vs. Landkreis Ostallgäu

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Ostallgäu hat mit 3,68 kW je Einwohner 50 % mehr Photovoltaik-Leistung installiert wie der Landkreis Oberallgäu (2,45 kW). Absolut stehen 380,7 MW aus 19.707 Anlagen im Landkreis Oberallgäu 522,7 MW aus 24.864 Anlagen im Landkreis Ostallgäu gegenüber, beide in Bayern. Grundlage sind die Meldungen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur mit Stand 27.10.2026.

Landkreis Oberallgäu
2:4
Landkreis Ostallgäu
155.413Einwohner142.047
Solar Score
21
17
Leistung
380,7 MW
522,7 MW
Pro Kopf
2,45 kW
3,68 kW
Zubau/Kopf
0,44 kW
0,48 kW
Anlagen
19.707
24.864
Speicherquote
40,5%
30,9%
Landkreis Ostallgäu gewinnt 4 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Große Anlagen erklären den Abstand hier kaum: Ihr Anteil an der Leistung liegt bei 52 % (Landkreis Oberallgäu) und 54 % (Landkreis Ostallgäu). Entscheidend ist die Dichte der Dachanlagen. Beim Tempo zeigt der Vorjahresvergleich: Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt im Landkreis Oberallgäu bei minus 30 % gegenüber den zwölf Monaten davor, im Landkreis Ostallgäu bei plus 45 %.

Bilanz: Beim Bestand pro Kopf liegt der Landkreis Ostallgäu vorn, beim Ausbautempo der Landkreis Ostallgäu, bei der Speicherquote der Landkreis Oberallgäu.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Oberallgäu oder Ostallgäu?

Der Landkreis Ostallgäu liegt vorn: 3,68 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 2,45 kW im Landkreis Oberallgäu, das ist 50 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (155.413 im Landkreis Oberallgäu, 142.047 im Landkreis Ostallgäu) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Oberallgäu oder im Landkreis Ostallgäu?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Ostallgäu 68,8 MW neue Leistung aus 1.983 Anlagen hinzu, im Landkreis Oberallgäu 68,5 MW aus 2.155 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,484 kW gegenüber 0,441 kW, beide Kreise bauen also in ähnlichem Tempo aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Oberallgäu oder im Landkreis Ostallgäu?

Der Landkreis Oberallgäu kommt auf eine Speicherquote von 40,5 % (7.982 Batteriespeicher auf 19.707 Solaranlagen), der Landkreis Ostallgäu auf 30,9 % (7.695 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.