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Planung Einsteiger

Netzanschluss

Der Netzanschluss ist die technische Anbindung einer PV-Anlage an das öffentliche Stromnetz. Für Anlagen bis 30 kWp gilt ein vereinfachtes Verfahren — der Netzbetreiber muss den Anschluss innerhalb von 8 Wochen ermöglichen.

Ablauf des Netzanschlusses

1. Netzanschlussbegehren

Der Installateur oder Betreiber meldet die geplante Anlage beim zuständigen Netzbetreiber an. Angaben: Standort, geplante Leistung, Wechselrichtertyp.

2. Netzverträglichkeitsprüfung

Der Netzbetreiber prüft, ob das lokale Netz die Einspeisung aufnehmen kann. Bei Anlagen bis 30 kWp ist dies in der Regel unproblematisch.

3. Einspeisezusage

Der Netzbetreiber bestätigt den Netzanschluss und teilt den Verknüpfungspunkt mit.

4. Installation und Zählertausch

Die Anlage wird installiert, der Zweirichtungszähler eingebaut. Der Installateur erstellt das Inbetriebnahmeprotokoll.

5. Inbetriebnahme

Nach MaStR-Registrierung und Zählertausch wird die Anlage in Betrieb genommen. Ab diesem Zeitpunkt läuft die EEG-Vergütung.

Vereinfachtes Verfahren (bis 30 kWp)

Für Anlagen bis 30 kWp gilt das vereinfachte Anmeldeverfahren:

AspektRegelung
AnmeldungDurch Elektroinstallateur
NetzverträglichkeitWird als gegeben angenommen
Frist für Netzbetreiber8 Wochen
ZählerZweirichtungszähler kostenlos
Smart MeterAb 2025 schrittweise Pflicht

Fristen

SchrittFrist
Netzbetreiber-Antwort8 Wochen
MaStR-Registrierung1 Monat nach Inbetriebnahme
Erste EEG-VergütungMeist im Folgemonat

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Netzanschluss?
Der Netzbetreiber hat 8 Wochen Zeit, den Netzanschluss zu ermöglichen (für Anlagen bis 30 kWp). In der Praxis dauert es oft 4–12 Wochen. Bei größeren Anlagen oder Netzertüchtigungsbedarf kann es länger dauern.
Brauche ich einen neuen Stromzähler?
Ja, der alte Ferraris-Zähler wird durch einen Zweirichtungszähler ersetzt, der Einspeisung und Bezug separat misst. Der Zählertausch erfolgt kostenlos durch den Messstellenbetreiber. Bei Balkonkraftwerken ist vorübergehend auch ein alter Zähler erlaubt.
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