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99 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Hildesheim

Photovoltaik in Algermissen

Nah am Bundesdurchschnitt

1.022 Anlagen mit 11,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Algermissen, Landkreis Hildesheim in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-08-11 auf 1.022 Solaranlagen und 11,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 7.658 Einwohner sind das 1,50 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Algermissen liegt damit 1 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 20 Regionen in diesem Umfeld belegt Algermissen damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,0 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 51 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,50

kW
▼ -1 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,2

%

523 Speicher bei 1.022 Anlagen

Installiert

11,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+9 %

Solaranlagen

1.022

Einwohner

7.658

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Algermissen?

Segmentierter PV-Zubau in Algermissen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Algermissen wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+38 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+38 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -27 %
  • Heimsegment▲ +38 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Algermissen: 1.028 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01223September 2025: 13 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 10 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 23 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
067134September 2025: 116 kW, Vorjahr 63 kWOktober 2025: 100 kW, Vorjahr 78 kWNovember 2025: 82 kW, Vorjahr 56 kWDezember 2025: 73 kW, Vorjahr 38 kWJanuar 2026: 44 kW, Vorjahr 67 kWFebruar 2026: 55 kW, Vorjahr 56 kWMärz 2026: 88 kW, Vorjahr 73 kWApril 2026: 134 kW, Vorjahr 22 kWMai 2026: 38 kW, Vorjahr 68 kWJuni 2026: 99 kW, Vorjahr 51 kWJuli 2026: 71 kW, Vorjahr 60 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 31 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0134267September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 267 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 45 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
60 88 kW -27 %
Heimsegment
2–30 kWp
82 913 kW +38 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 154 1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Algermissen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Algermissen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Algermissen 127 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +146 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-18 %
Anlagen
62
Kapazität
303 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+146 %
Anlagen
56
Kapazität
724 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
45 kWh
Ø/Anlage
45 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
127
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Algermissen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Algermissen 1,50 kW
Ø Hildesheim 0,97 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Algermissen liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Algermissen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 51 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 523 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Algermissen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1.022 Solaranlagen erzeugen in Algermissen eine Gesamtleistung von 11,5 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Algermissen reiht sich auf Platz 4 von 20 im Landkreis Hildesheim ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Hildesheim

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Welche Postleitzahl gehört zu Algermissen?

31191

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Algermissen — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Algermissen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.022 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,5 MW. Das entspricht 1,50 kW pro Einwohner.
523 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Algermissen [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-algermissen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Algermissen installiert?

In Algermissen sind 11,5 MW PV-Leistung in 1.022 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 20 im Landkreis Hildesheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.658 Einwohner entspricht der Bestand 1,50 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Algermissen im Vergleich da?

Mit 1,50 kW pro Einwohner liegt Algermissen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hildesheim belegt Algermissen Platz 4 von 20. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Algermissen?

In Algermissen sind 523 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Algermissen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Algermissen 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 154 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Algermissen?

Algermissen liegt im Landkreis Hildesheim im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Hildesheim gibt es insgesamt 20 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Algermissen?

In Algermissen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 82 neuen Anlagen und 913 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 60 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Algermissen?

In Algermissen wurden in den letzten 12 Monaten 60 Balkonkraftwerke registriert (88 kW). Das sind -27 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Algermissen?

In Algermissen wurden in den letzten 12 Monaten 154 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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