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96 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Waldeck-Frankenberg

Photovoltaik in Allendorf (Eder)

Nah am Bundesdurchschnitt

886 Anlagen mit 10,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Allendorf (Eder), Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen kommt mit Stand 2026-08-11 auf 886 Solaranlagen und 10,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 7.518 Einwohner sind das 1,46 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Allendorf (Eder) liegt damit 4 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 21 Regionen in diesem Umfeld belegt Allendorf (Eder) damit Platz 17 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,7 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 41 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,46

kW
▼ -4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,1

%

364 Speicher bei 886 Anlagen

Installiert

10,9 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+16 %

Solaranlagen

886

Einwohner

7.518

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Allendorf (Eder)?

Segmentierter PV-Zubau in Allendorf (Eder) — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Allendorf (Eder) setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-37 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -42 %
  • Heimsegment▼ -37 %
  • Gewerbe▼ -89 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Allendorf (Eder): 1.740 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815September 2025: 4 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
087173September 2025: 45 kW, Vorjahr 163 kWOktober 2025: 61 kW, Vorjahr 66 kWNovember 2025: 118 kW, Vorjahr 100 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 157 kWJanuar 2026: 88 kW, Vorjahr 36 kWFebruar 2026: 48 kW, Vorjahr 124 kWMärz 2026: 32 kW, Vorjahr 57 kWApril 2026: 85 kW, Vorjahr 119 kWMai 2026: 96 kW, Vorjahr 62 kWJuni 2026: 55 kW, Vorjahr 173 kWJuli 2026: 82 kW, Vorjahr 67 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 31 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0416832September 2025: 60 kW, Vorjahr 70 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 196 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 42 kWMärz 2026: 31 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 30 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 33 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 832 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
35 49 kW -42 %
Heimsegment
2–30 kWp
62 726 kW -37 %
Gewerbe
>30 kWp
3 123 kW -89 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 104 1,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Allendorf (Eder) zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Allendorf (Eder), segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Allendorf (Eder) 76 Speicher mit zusammen 652 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-29 %
Anlagen
41
Kapazität
220 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-7 %
Anlagen
31
Kapazität
414 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
76
Kapazität
652 kWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Allendorf (Eder) im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Allendorf (Eder) 1,46 kW
Ø Waldeck-Frankenberg 1,95 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Allendorf (Eder) liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Allendorf (Eder) auf?

Mit einer Speicherquote von 41 % gehört Allendorf (Eder) zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 364 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Allendorf (Eder) liegt mit 886 Anlagen und 10,9 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Mit Platz 17 von 21 und 55 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Allendorf (Eder) zu den Vorreitern im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Bundesweit betrachtet liegt Allendorf (Eder) mit 1,46 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Waldeck-Frankenberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Allendorf (Eder)?

3510857319

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Allendorf (Eder) — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Allendorf (Eder) gibt es laut solarzubau.de aktuell 886 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,9 MW. Das entspricht 1,46 kW pro Einwohner.
364 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Allendorf (Eder) [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-allendorf-eder/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Allendorf (Eder) installiert?

In Allendorf (Eder) sind 10,9 MW PV-Leistung in 886 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 21 im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.518 Einwohner entspricht der Bestand 1,46 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Allendorf (Eder) im Vergleich da?

Mit 1,46 kW pro Einwohner liegt Allendorf (Eder) unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Waldeck-Frankenberg belegt Allendorf (Eder) Platz 17 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Allendorf (Eder)?

In Allendorf (Eder) sind 364 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Allendorf (Eder)?

In den letzten 12 Monaten wurden in Allendorf (Eder) 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 104 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Allendorf (Eder)?

Allendorf (Eder) liegt im Landkreis Waldeck-Frankenberg im Bundesland Hessen. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Allendorf (Eder)?

In Allendorf (Eder) entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 62 neuen Anlagen und 726 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Allendorf (Eder)?

In Allendorf (Eder) wurden in den letzten 12 Monaten 35 Balkonkraftwerke registriert (49 kW). Das sind -42 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Allendorf (Eder)?

In Allendorf (Eder) wurden in den letzten 12 Monaten 104 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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