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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Stormarn

Photovoltaik in Ammersbek

71 % unter Bundesdurchschnitt

635 Anlagen mit 4,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Ammersbek, Landkreis Stormarn (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-08-11 635 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 4,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 9.991 Einwohnern entspricht das 0,44 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Ammersbek liegt damit 71 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 48 von 50 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 18 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 53 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 6,9 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,44

kW
▼ -71 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,2

%

338 Speicher bei 635 Anlagen

Installiert

4,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+18 %

Solaranlagen

635

Einwohner

9.991

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ammersbek?

Segmentierter PV-Zubau in Ammersbek — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Ammersbek wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+31 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+31 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +31 %
  • Heimsegment▲ +13 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ammersbek: 778 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918September 2025: 14 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 18 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04691September 2025: 65 kW, Vorjahr 75 kWOktober 2025: 64 kW, Vorjahr 39 kWNovember 2025: 68 kW, Vorjahr 45 kWDezember 2025: 85 kW, Vorjahr 19 kWJanuar 2026: 30 kW, Vorjahr 38 kWFebruar 2026: 41 kW, Vorjahr 19 kWMärz 2026: 66 kW, Vorjahr 22 kWApril 2026: 69 kW, Vorjahr 28 kWMai 2026: 63 kW, Vorjahr 43 kWJuni 2026: 37 kW, Vorjahr 58 kWJuli 2026: 41 kW, Vorjahr 91 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 80 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
067134September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 134 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 74 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
58 77 kW +31 %
Heimsegment
2–30 kWp
62 629 kW +13 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 126 778 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ammersbek zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ammersbek, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ammersbek 100 Speicher mit zusammen 808 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +94 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+17 %
Anlagen
64
Kapazität
315 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+94 %
Anlagen
32
Kapazität
454 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
100
Kapazität
808 kWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Ammersbek im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ammersbek 0,44 kW
Ø Stormarn 0,72 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Ammersbek hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Ammersbek auf?

Auffällig hoch: 53 % aller Solaranlagen in Ammersbek laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aktuell erzeugen 635 Solaranlagen in Ammersbek eine Leistung von 4,4 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 48 von 50 im Landkreis Stormarn: Ammersbek liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,44 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Stormarn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Ammersbek?

223972292622949

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ammersbek — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ammersbek gibt es laut solarzubau.de aktuell 635 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,4 MW. Das entspricht 0,44 kW pro Einwohner.
338 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ammersbek [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ammersbek/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ammersbek installiert?

In Ammersbek sind 4,4 MW PV-Leistung in 635 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 48 von 50 im Landkreis Stormarn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.991 Einwohner entspricht der Bestand 0,44 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ammersbek im Vergleich da?

Mit 0,44 kW pro Einwohner liegt Ammersbek unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Stormarn belegt Ammersbek Platz 48 von 50. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ammersbek?

In Ammersbek sind 338 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ammersbek?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ammersbek 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 126 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 18 Prozent – rund 18 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ammersbek?

Ammersbek liegt im Landkreis Stormarn im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Stormarn gibt es insgesamt 50 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ammersbek?

In Ammersbek entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 62 neuen Anlagen und 629 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 58 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ammersbek?

In Ammersbek wurden in den letzten 12 Monaten 58 Balkonkraftwerke registriert (77 kW). Das sind +31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ammersbek?

In Ammersbek wurden in den letzten 12 Monaten 126 neue Solaranlagen mit insgesamt 778 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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