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78 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rhein-Neckar-Kreis

Photovoltaik in Angelbachtal

22 % unter Bundesdurchschnitt

655 Anlagen mit 6,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Angelbachtal, Landkreis Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-11 auf 655 Solaranlagen und 6,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 5.299 Einwohner sind das 1,18 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Angelbachtal liegt damit 22 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 54 Regionen in diesem Umfeld belegt Angelbachtal damit Platz 28 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 51 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,5 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,18

kW
▼ -22 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,3

%

336 Speicher bei 655 Anlagen

Installiert

6,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+11 %

Solaranlagen

655

Einwohner

5.299

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Angelbachtal?

Segmentierter PV-Zubau in Angelbachtal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Angelbachtal wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-20 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -20 %
  • Heimsegment▼ -52 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Angelbachtal: 674 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0105209September 2025: 21 kW, Vorjahr 43 kWOktober 2025: 24 kW, Vorjahr 57 kWNovember 2025: 62 kW, Vorjahr 53 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 24 kWJanuar 2026: 16 kW, Vorjahr 209 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 65 kWMärz 2026: 24 kW, Vorjahr 48 kWApril 2026: 48 kW, Vorjahr 83 kWMai 2026: 46 kW, Vorjahr 62 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 29 kWJuli 2026: 95 kW, Vorjahr 106 kWAugust 2026: 25 kW, Vorjahr 45 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
056112September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 106 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 112 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
23 33 kW -20 %
Heimsegment
2–30 kWp
29 393 kW -52 %
Gewerbe
>30 kWp
3 218 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 59 674 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Angelbachtal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Angelbachtal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Angelbachtal 49 Speicher mit zusammen 591 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-64 %
Anlagen
21
Kapazität
107 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-12 %
Anlagen
22
Kapazität
293 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
160 kWh
Ø/Anlage
80 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
49
Kapazität
591 kWh
Ø/Anlage
12,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Angelbachtal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Angelbachtal 1,18 kW
Ø Rhein-Neckar-Kreis 1,12 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Angelbachtal hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Angelbachtal auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 51 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 336 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Angelbachtal setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Aktuell erzeugen 655 Solaranlagen in Angelbachtal eine Leistung von 6,2 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Angelbachtal rangiert auf Platz 28 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Angelbachtal?

74918

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Angelbachtal — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Angelbachtal gibt es laut solarzubau.de aktuell 655 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,2 MW. Das entspricht 1,18 kW pro Einwohner.
336 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Angelbachtal [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-angelbachtal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Angelbachtal installiert?

In Angelbachtal sind 6,2 MW PV-Leistung in 655 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 28 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.299 Einwohner entspricht der Bestand 1,18 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Angelbachtal im Vergleich da?

Mit 1,18 kW pro Einwohner liegt Angelbachtal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis belegt Angelbachtal Platz 28 von 54. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Angelbachtal?

In Angelbachtal sind 336 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Angelbachtal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Angelbachtal 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 59 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Angelbachtal?

Angelbachtal liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis gibt es insgesamt 54 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Angelbachtal?

In Angelbachtal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 29 neuen Anlagen und 393 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Angelbachtal?

In Angelbachtal wurden in den letzten 12 Monaten 23 Balkonkraftwerke registriert (33 kW). Das sind -20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Angelbachtal?

In Angelbachtal wurden in den letzten 12 Monaten 59 neue Solaranlagen mit insgesamt 674 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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