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Überdurchschnittlich
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Gemeinde in Bayern · Ansbach

Photovoltaik in Ansbach

36 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 3.470 Anlagen mit 84,8 MW Gesamtleistung

Ansbach, kreisfreie Stadt in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-09-09 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 84,8 MW, verteilt auf 3.470 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 40.742 Einwohner sind das 2,08 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Ansbach liegt damit 36 % über dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 14,0 MW, das entspricht etwa 17 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 41 % und eine mittlere Anlagengröße von 24 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,08

kW
▲ +36 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,0

%

1.424 Speicher bei 3.470 Anlagen

Installiert

84,8 MW

Zubau 12 Mon.

14,0 MW

+17 %

Solaranlagen

3.470

Einwohner

40.742

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ansbach?

Segmentierter PV-Zubau in Ansbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Ansbach setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-16 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -16 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbe▼ -60 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ansbach: 13.995 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01836Oktober 2025: 10 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 15 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 16 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 27 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 29 kW, Vorjahr 36 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 18 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 33 kW, Vorjahr 31 kWSeptember 2026: 7 kW, Vorjahr 27 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0144288Oktober 2025: 212 kW, Vorjahr 241 kWNovember 2025: 129 kW, Vorjahr 219 kWDezember 2025: 172 kW, Vorjahr 176 kWJanuar 2026: 223 kW, Vorjahr 207 kWFebruar 2026: 88 kW, Vorjahr 152 kWMärz 2026: 122 kW, Vorjahr 129 kWApril 2026: 153 kW, Vorjahr 240 kWMai 2026: 163 kW, Vorjahr 288 kWJuni 2026: 272 kW, Vorjahr 214 kWJuli 2026: 205 kW, Vorjahr 263 kWAugust 2026: 158 kW, Vorjahr 223 kWSeptember 2026: 6 kW, Vorjahr 143 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
02k3kOktober 2025: 158 kW, Vorjahr 3.012 kWNovember 2025: 138 kW, Vorjahr 52 kWDezember 2025: 93 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 332 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 38 kWApril 2026: 563 kWMai 2026: 98 kW, Vorjahr 57 kWJuni 2026: 100 kWJuli 2026: 324 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 281 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 76 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche
04k8kOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 2.000 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 500 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 8.199 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktDezFebAprJunAug

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
148 201 kW -16 %
Heimsegment
2–30 kWp
172 1,9 MW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
10 1,5 MW -60 %
Freifläche
Freifläche
3 10,2 MW
Gesamt 358 14 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ansbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ansbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ansbach 300 Speicher mit zusammen 3,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +15 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
180
Kapazität
995 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+15 %
Anlagen
96
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
5
Kapazität
654 kWh
Ø/Anlage
130,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
300
Kapazität
3,2 MWh
Ø/Anlage
10,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Ansbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ansbach 2,08 kW
Ø Ansbach 2,08 kW
Ø Deutschland 1,53 kW

Ansbach liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Ansbach auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 41 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.424 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Ansbach setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Ansbach gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 2,08 kW pro Kopf, verteilt auf 3.470 Anlagen mit 84,8 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Ansbach liegt im Bundesland Bayern. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Welche Postleitzahl gehört zu Ansbach?

91522

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ansbach — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ansbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.470 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 84,8 MW. Das entspricht 2,08 kW pro Einwohner.
1.424 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ansbach [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ansbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ansbach installiert?

In Ansbach sind 84,8 MW PV-Leistung in 3.470 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 40.742 Einwohner entspricht der Bestand 2,08 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ansbach im Vergleich da?

Mit 2,08 kW pro Einwohner liegt Ansbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ansbach?

In Ansbach sind 1.424 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ansbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ansbach 14,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 358 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 17 Prozent – rund 17 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Ansbach eine kreisfreie Stadt?

Ansbach ist eine kreisfreie Stadt in Bayern. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Bayern und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ansbach?

In Ansbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 3 neuen Anlagen und 10,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 172 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ansbach?

In Ansbach wurden in den letzten 12 Monaten 148 Balkonkraftwerke registriert (201 kW). Das sind -16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Ansbach?

In Ansbach wurden in den letzten 12 Monaten 3 Freiflächenanlagen zugebaut (10,2 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ansbach?

In Ansbach wurden in den letzten 12 Monaten 358 neue Solaranlagen mit insgesamt 14 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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