Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
42 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Aschaffenburg

Photovoltaik in Aschaffenburg

58 % unter Bundesdurchschnitt

3.612 Anlagen mit 46,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Aschaffenburg, kreisfreie Stadt in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 3.612 Solaranlagen und 46,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 73.091 Einwohnern entspricht das 0,64 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Aschaffenburg liegt damit 58 % unter dem Bundeswert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 7,7 MW neue Leistung hinzu – rund 16 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 37 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,64

kW
▼ -58 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,4

%

1.350 Speicher bei 3.612 Anlagen

Installiert

46,8 MW

Zubau 12 Mon.

7,7 MW

+16 %

Solaranlagen

3.612

Einwohner

73.091

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aschaffenburg?

Segmentierter PV-Zubau in Aschaffenburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Aschaffenburg: +253 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+253 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +12 %
  • Heimsegment▼ -38 %
  • Gewerbe▲ +253 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aschaffenburg: 7.707 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02651September 2025: 22 kW, Vorjahr 24 kWOktober 2025: 26 kW, Vorjahr 18 kWNovember 2025: 18 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 16 kWMärz 2026: 41 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 34 kWMai 2026: 29 kW, Vorjahr 29 kWJuni 2026: 51 kW, Vorjahr 32 kWJuli 2026: 48 kW, Vorjahr 22 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 37 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0188376September 2025: 131 kW, Vorjahr 246 kWOktober 2025: 235 kW, Vorjahr 286 kWNovember 2025: 230 kW, Vorjahr 376 kWDezember 2025: 244 kW, Vorjahr 299 kWJanuar 2026: 117 kW, Vorjahr 320 kWFebruar 2026: 89 kW, Vorjahr 236 kWMärz 2026: 261 kW, Vorjahr 275 kWApril 2026: 175 kW, Vorjahr 222 kWMai 2026: 107 kW, Vorjahr 123 kWJuni 2026: 122 kW, Vorjahr 138 kWJuli 2026: 157 kW, Vorjahr 313 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 200 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k3kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 32 kWOktober 2025: 47 kW, Vorjahr 34 kWNovember 2025: 148 kW, Vorjahr 312 kWDezember 2025: 3.360 kW, Vorjahr 141 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 362 kWFebruar 2026: 593 kW, Vorjahr 239 kWMärz 2026: 185 kW, Vorjahr 42 kWApril 2026: 176 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 104 kWJuni 2026: 359 kW, Vorjahr 253 kWJuli 2026: 493 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
09182kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.836 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
238 307 kW +12 %
Heimsegment
2–30 kWp
169 1,9 MW -38 %
Gewerbe
>30 kWp
15 5,4 MW +253 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 448 7,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aschaffenburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aschaffenburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aschaffenburg 315 Speicher mit zusammen 3,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +160 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-2 %
Anlagen
211
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-24 %
Anlagen
80
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+160 %
Anlagen
5
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
217,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
315
Kapazität
3,4 MWh
Ø/Anlage
10,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Aschaffenburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aschaffenburg 0,64 kW
Ø Aschaffenburg 0,64 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Aschaffenburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Aschaffenburg auf?

Auffällig hoch: 37 % aller Solaranlagen in Aschaffenburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aktuell erzeugen 3.612 Solaranlagen in Aschaffenburg eine Leistung von 46,8 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Aschaffenburg liegt im Bundesland Bayern. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

Aschaffenburg vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Bayern

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahlen gehören zu Aschaffenburg?

63739637416374363811

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aschaffenburg — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aschaffenburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.612 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 46,8 MW. Das entspricht 0,64 kW pro Einwohner.
1.350 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aschaffenburg [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-aschaffenburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aschaffenburg installiert?

In Aschaffenburg sind 46,8 MW PV-Leistung in 3.612 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 73.091 Einwohner entspricht der Bestand 0,64 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aschaffenburg im Vergleich da?

Mit 0,64 kW pro Einwohner liegt Aschaffenburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aschaffenburg?

In Aschaffenburg sind 1.350 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aschaffenburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aschaffenburg 7,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 448 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Aschaffenburg eine kreisfreie Stadt?

Aschaffenburg ist eine kreisfreie Stadt in Bayern. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Bayern und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aschaffenburg?

In Aschaffenburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 15 neuen Anlagen und 5,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 169 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aschaffenburg?

In Aschaffenburg wurden in den letzten 12 Monaten 238 Balkonkraftwerke registriert (307 kW). Das sind +12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aschaffenburg?

In Aschaffenburg wurden in den letzten 12 Monaten 448 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.