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26 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Augsburg

Photovoltaik in Augsburg

74 % unter Bundesdurchschnitt

9.122 Anlagen mit 116,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Augsburg, kreisfreie Stadt (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-11 9.122 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 116,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 301.105 Einwohner sind das 0,39 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Augsburg liegt damit 74 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 12,1 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,39

kW
▼ -74 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,9

%

4.370 Speicher bei 9.122 Anlagen

Installiert

116,7 MW

Zubau 12 Mon.

12,1 MW

+10 %

Solaranlagen

9.122

Einwohner

301.105

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Augsburg?

Segmentierter PV-Zubau in Augsburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Augsburg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-7 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -7 %
  • Heimsegment▼ -21 %
  • Gewerbe▼ -11 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Augsburg: 12.106 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
056112September 2025: 75 kW, Vorjahr 66 kWOktober 2025: 46 kW, Vorjahr 86 kWNovember 2025: 52 kW, Vorjahr 49 kWDezember 2025: 31 kW, Vorjahr 33 kWJanuar 2026: 37 kW, Vorjahr 46 kWFebruar 2026: 63 kW, Vorjahr 46 kWMärz 2026: 97 kW, Vorjahr 87 kWApril 2026: 111 kW, Vorjahr 111 kWMai 2026: 112 kW, Vorjahr 85 kWJuni 2026: 97 kW, Vorjahr 89 kWJuli 2026: 106 kW, Vorjahr 105 kWAugust 2026: 20 kW, Vorjahr 107 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0370739September 2025: 524 kW, Vorjahr 715 kWOktober 2025: 537 kW, Vorjahr 724 kWNovember 2025: 708 kW, Vorjahr 612 kWDezember 2025: 506 kW, Vorjahr 693 kWJanuar 2026: 403 kW, Vorjahr 602 kWFebruar 2026: 519 kW, Vorjahr 730 kWMärz 2026: 546 kW, Vorjahr 520 kWApril 2026: 510 kW, Vorjahr 557 kWMai 2026: 502 kW, Vorjahr 497 kWJuni 2026: 536 kW, Vorjahr 621 kWJuli 2026: 550 kW, Vorjahr 739 kWAugust 2026: 58 kW, Vorjahr 434 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 178 kW, Vorjahr 427 kWOktober 2025: 80 kW, Vorjahr 1.172 kWNovember 2025: 1.147 kW, Vorjahr 114 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 717 kWJanuar 2026: 289 kW, Vorjahr 534 kWFebruar 2026: 491 kW, Vorjahr 741 kWMärz 2026: 2.158 kW, Vorjahr 315 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 314 kWMai 2026: 109 kWJuni 2026: 61 kW, Vorjahr 56 kWJuli 2026: 160 kW, Vorjahr 302 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 545 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
702 845 kW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
561 5,9 MW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
20 4,7 MW -11 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 1.369 12,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Augsburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Augsburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Augsburg 935 Speicher mit zusammen 7,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +54 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
596
Kapazität
3 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-11 %
Anlagen
281
Kapazität
3,7 MWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+54 %
Anlagen
10
Kapazität
600 kWh
Ø/Anlage
60 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
935
Kapazität
7,7 MWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Augsburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Augsburg 0,39 kW
Ø Augsburg 0,39 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Augsburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Augsburg auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Augsburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 4.370 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Augsburg zählt bislang 9.122 Solaranlagen mit 116,7 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Augsburg liegt im Bundesland Bayern. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Augsburg?

86150861528615386154861568615786159861618616386165861678616986179861998631686356

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Augsburg — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Augsburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 9.122 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 116,7 MW. Das entspricht 0,39 kW pro Einwohner.
4.370 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Augsburg [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-augsburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Augsburg installiert?

In Augsburg sind 116,7 MW PV-Leistung in 9.122 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 301.105 Einwohner entspricht der Bestand 0,39 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Augsburg im Vergleich da?

Mit 0,39 kW pro Einwohner liegt Augsburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Augsburg?

In Augsburg sind 4.370 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Augsburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Augsburg 12,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 1.369 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Augsburg eine kreisfreie Stadt?

Augsburg ist eine kreisfreie Stadt in Bayern. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Bayern und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Augsburg?

In Augsburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 561 neuen Anlagen und 5,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 20 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Augsburg?

In Augsburg wurden in den letzten 12 Monaten 702 Balkonkraftwerke registriert (845 kW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Augsburg?

In Augsburg wurden in den letzten 12 Monaten 1.369 neue Solaranlagen mit insgesamt 12,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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