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70 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Bad Dürkheim

Photovoltaik in Bad Dürkheim

30 % unter Bundesdurchschnitt

1.625 Anlagen mit 20,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-11 1.625 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 20,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 19.159 Einwohnern entspricht das 1,06 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Bad Dürkheim liegt damit 30 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 37 von 48 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,8 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,06

kW
▼ -30 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,8

%

761 Speicher bei 1.625 Anlagen

Installiert

20,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+9 %

Solaranlagen

1.625

Einwohner

19.159

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Dürkheim?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Dürkheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bad Dürkheim trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-14 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -36 %
  • Heimsegment▼ -14 %
  • Gewerbe▼ -91 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bad Dürkheim: 1.801 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02040September 2025: 15 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 15 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 25 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 23 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 19 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 27 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0120240September 2025: 149 kW, Vorjahr 58 kWOktober 2025: 148 kW, Vorjahr 41 kWNovember 2025: 136 kW, Vorjahr 240 kWDezember 2025: 108 kW, Vorjahr 58 kWJanuar 2026: 94 kW, Vorjahr 113 kWFebruar 2026: 47 kW, Vorjahr 95 kWMärz 2026: 228 kW, Vorjahr 225 kWApril 2026: 129 kW, Vorjahr 140 kWMai 2026: 139 kW, Vorjahr 176 kWJuni 2026: 168 kW, Vorjahr 172 kWJuli 2026: 82 kW, Vorjahr 178 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 169 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0391782September 2025: 60 kWOktober 2025: 57 kW, Vorjahr 53 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 782 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 364 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 41 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
94 112 kW -36 %
Heimsegment
2–30 kWp
118 1,4 MW -14 %
Gewerbe
>30 kWp
2 117 kW -91 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 236 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Dürkheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Dürkheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Dürkheim 162 Speicher mit zusammen 1,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +5 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-16 %
Anlagen
87
Kapazität
500 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
64
Kapazität
945 kWh
Ø/Anlage
14,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-88 %
Anlagen
1
Kapazität
36 kWh
Ø/Anlage
36 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
162
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Bad Dürkheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Dürkheim 1,06 kW
Ø Bad Dürkheim 1,32 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bad Dürkheim hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Bad Dürkheim auf?

761 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Bad Dürkheim – eine Quote von 47 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

20,3 MW Solarleistung aus 1.625 Anlagen – Bad Dürkheim hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Rheinland-Pfalz gegeben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Bad Dürkheim steht Bad Dürkheim auf Platz 37 von 48. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,06 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Bad Dürkheim

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bad Dürkheim?

6709867468

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Dürkheim — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Dürkheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.625 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,3 MW. Das entspricht 1,06 kW pro Einwohner.
761 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Dürkheim [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-duerkheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Dürkheim installiert?

In Bad Dürkheim sind 20,3 MW PV-Leistung in 1.625 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 37 von 48 im Landkreis Bad Dürkheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 19.159 Einwohner entspricht der Bestand 1,06 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Dürkheim im Vergleich da?

Mit 1,06 kW pro Einwohner liegt Bad Dürkheim unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bad Dürkheim belegt Bad Dürkheim Platz 37 von 48. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Dürkheim?

In Bad Dürkheim sind 761 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Dürkheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Dürkheim 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 236 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Dürkheim?

Bad Dürkheim liegt im Landkreis Bad Dürkheim im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Bad Dürkheim gibt es insgesamt 48 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Dürkheim?

In Bad Dürkheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 118 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Dürkheim?

In Bad Dürkheim wurden in den letzten 12 Monaten 94 Balkonkraftwerke registriert (112 kW). Das sind -36 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Dürkheim?

In Bad Dürkheim wurden in den letzten 12 Monaten 236 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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