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120 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Osnabrück

Photovoltaik in Bad Essen

Nah am Bundesdurchschnitt

1.720 Anlagen mit 29,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bad Essen, Landkreis Osnabrück in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-08-11 auf 1.720 Solaranlagen und 29,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 16.265 Einwohnern entspricht das 1,81 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Bad Essen liegt damit 20 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 22 von 34 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,5 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,81

kW
▲ +20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,1

%

828 Speicher bei 1.720 Anlagen

Installiert

29,4 MW

Zubau 12 Mon.

2,5 MW

+9 %

Solaranlagen

1.720

Einwohner

16.265

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Essen?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Essen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Bad Essen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-17 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -24 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbe▼ -62 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bad Essen: 2.511 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01632September 2025: 11 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 12 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 32 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0161322September 2025: 126 kW, Vorjahr 217 kWOktober 2025: 138 kW, Vorjahr 143 kWNovember 2025: 114 kW, Vorjahr 154 kWDezember 2025: 140 kW, Vorjahr 244 kWJanuar 2026: 163 kW, Vorjahr 322 kWFebruar 2026: 130 kW, Vorjahr 190 kWMärz 2026: 145 kW, Vorjahr 97 kWApril 2026: 183 kW, Vorjahr 112 kWMai 2026: 182 kW, Vorjahr 187 kWJuni 2026: 194 kW, Vorjahr 177 kWJuli 2026: 115 kW, Vorjahr 53 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 65 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05891kSeptember 2025: 135 kW, Vorjahr 91 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 360 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 111 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 578 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 36 kW, Vorjahr 239 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 1.178 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0612September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
77 104 kW -24 %
Heimsegment
2–30 kWp
127 1,6 MW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
5 749 kW -62 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 216 2,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Essen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Essen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Essen 173 Speicher mit zusammen 1,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +19 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+19 %
Anlagen
114
Kapazität
649 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-10 %
Anlagen
54
Kapazität
676 kWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
173
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
7,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Bad Essen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Essen 1,81 kW
Ø Osnabrück 2,17 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bad Essen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Bad Essen auf?

828 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Bad Essen – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Bad Essen liegt mit 1.720 Anlagen und 29,4 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Bad Essen positioniert sich im Landkreis Osnabrück auf Platz 22 von 34 – ein Wert über dem Landesmittel. Mit 1,81 kW pro Kopf liegt Bad Essen über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Osnabrück

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bad Essen?

32351323614915249163

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Essen — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Essen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.720 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29,4 MW. Das entspricht 1,81 kW pro Einwohner.
828 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Essen [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-essen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Essen installiert?

In Bad Essen sind 29,4 MW PV-Leistung in 1.720 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 22 von 34 im Landkreis Osnabrück. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 16.265 Einwohner entspricht der Bestand 1,81 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Essen im Vergleich da?

Mit 1,81 kW pro Einwohner liegt Bad Essen über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Osnabrück belegt Bad Essen Platz 22 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Essen?

In Bad Essen sind 828 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Essen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Essen 2,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 216 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Essen?

Bad Essen liegt im Landkreis Osnabrück im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Osnabrück gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Essen?

In Bad Essen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 127 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Essen?

In Bad Essen wurden in den letzten 12 Monaten 77 Balkonkraftwerke registriert (104 kW). Das sind -24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Essen?

In Bad Essen wurden in den letzten 12 Monaten 216 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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