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98 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Osnabrück

Photovoltaik in Bad Iburg

Nah am Bundesdurchschnitt

1.222 Anlagen mit 15,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bad Iburg, Landkreis Osnabrück in Niedersachsen verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 15,8 MW, verteilt auf 1.222 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 10.652 Einwohner sind das 1,49 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Bad Iburg liegt damit 2 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 34 Regionen in diesem Umfeld belegt Bad Iburg damit Platz 28 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,6 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 53 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,49

kW
▼ -2 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,9

%

647 Speicher bei 1.222 Anlagen

Installiert

15,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+10 %

Solaranlagen

1.222

Einwohner

10.652

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Iburg?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Iburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bad Iburg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bad Iburg: 1.573 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 14 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 21 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
095189September 2025: 67 kW, Vorjahr 189 kWOktober 2025: 84 kW, Vorjahr 132 kWNovember 2025: 48 kW, Vorjahr 125 kWDezember 2025: 55 kW, Vorjahr 85 kWJanuar 2026: 68 kW, Vorjahr 76 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 48 kWMärz 2026: 80 kW, Vorjahr 94 kWApril 2026: 82 kW, Vorjahr 35 kWMai 2026: 102 kW, Vorjahr 55 kWJuni 2026: 76 kW, Vorjahr 32 kWJuli 2026: 88 kW, Vorjahr 58 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 51 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0287574September 2025: 574 kWOktober 2025: 57 kW, Vorjahr 37 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 163 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 55 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
059September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
68 100 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
69 799 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
4 631 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 150 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Iburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Iburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Iburg 109 Speicher mit zusammen 857 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-14 %
Anlagen
61
Kapazität
288 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-19 %
Anlagen
42
Kapazität
464 kWh
Ø/Anlage
11 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
60 kWh
Ø/Anlage
60 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
109
Kapazität
857 kWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Bad Iburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Iburg 1,49 kW
Ø Osnabrück 2,17 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bad Iburg liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Bad Iburg auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 53 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 647 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Bad Iburg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1.222 Solaranlagen erzeugen in Bad Iburg eine Gesamtleistung von 15,8 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Bad Iburg reiht sich auf Platz 28 von 34 im Landkreis Osnabrück ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Osnabrück

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bad Iburg?

4918649196

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Iburg — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Iburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.222 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,8 MW. Das entspricht 1,49 kW pro Einwohner.
647 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Iburg [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-iburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Iburg installiert?

In Bad Iburg sind 15,8 MW PV-Leistung in 1.222 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 28 von 34 im Landkreis Osnabrück. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.652 Einwohner entspricht der Bestand 1,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Iburg im Vergleich da?

Mit 1,49 kW pro Einwohner liegt Bad Iburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Osnabrück belegt Bad Iburg Platz 28 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Iburg?

In Bad Iburg sind 647 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Iburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Iburg 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 150 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Iburg?

Bad Iburg liegt im Landkreis Osnabrück im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Osnabrück gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Iburg?

In Bad Iburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 69 neuen Anlagen und 799 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Iburg?

In Bad Iburg wurden in den letzten 12 Monaten 68 Balkonkraftwerke registriert (100 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Iburg?

In Bad Iburg wurden in den letzten 12 Monaten 150 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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