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74 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Thüringen · Wartburgkreis

Photovoltaik in Bad Salzungen

26 % unter Bundesdurchschnitt

1.303 Anlagen mit 25,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bad Salzungen, Landkreis Wartburgkreis (Thüringen) zählt mit Stand 2026-08-11 1.303 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 25,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 22.557 Einwohner sind das 1,11 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Bad Salzungen liegt damit 26 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 28 Regionen in diesem Umfeld belegt Bad Salzungen damit Platz 17 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,9 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 19 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,11

kW
▼ -26 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,0

%

651 Speicher bei 1.303 Anlagen

Installiert

25,1 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+8 %

Solaranlagen

1.303

Einwohner

22.557

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Salzungen?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Salzungen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Bad Salzungen: +131 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+131 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▲ +131 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bad Salzungen: 1.930 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01937September 2025: 11 kW, Vorjahr 19 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 14 kWNovember 2025: 13 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 24 kWMärz 2026: 33 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 26 kWMai 2026: 31 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 34 kW, Vorjahr 23 kWJuli 2026: 37 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 21 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
080159September 2025: 159 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2025: 52 kW, Vorjahr 107 kWNovember 2025: 68 kW, Vorjahr 113 kWDezember 2025: 63 kW, Vorjahr 72 kWJanuar 2026: 68 kW, Vorjahr 92 kWFebruar 2026: 77 kW, Vorjahr 114 kWMärz 2026: 56 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 61 kW, Vorjahr 75 kWMai 2026: 125 kW, Vorjahr 92 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 72 kWJuli 2026: 60 kW, Vorjahr 77 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 47 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0248495September 2025: 196 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 72 kW, Vorjahr 41 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 495 kW, Vorjahr 35 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 168 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 86 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
137 218 kW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
79 815 kW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
3 763 kW +131 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 230 1,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Salzungen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Salzungen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Salzungen 160 Speicher mit zusammen 2,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 17,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+31 %
Anlagen
112
Kapazität
478 kWh
Ø/Anlage
4,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-24 %
Anlagen
38
Kapazität
484 kWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
55 kWh
Ø/Anlage
55 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
1.700 kWh
Gesamt
Anlagen
160
Kapazität
2,8 MWh
Ø/Anlage
17,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Bad Salzungen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Salzungen 1,11 kW
Ø Wartburgkreis 1,63 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bad Salzungen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Bad Salzungen auf?

Mit einer Speicherquote von 50 % gehört Bad Salzungen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 651 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Bad Salzungen zählt bislang 1.303 Solaranlagen mit 25,1 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Bad Salzungen belegt aktuell Platz 17 von 28 im Landkreis Wartburgkreis. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Bad Salzungen mit 1,11 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Wartburgkreis

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bad Salzungen?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Salzungen — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Salzungen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.303 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 25,1 MW. Das entspricht 1,11 kW pro Einwohner.
651 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Salzungen [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-salzungen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Salzungen installiert?

In Bad Salzungen sind 25,1 MW PV-Leistung in 1.303 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 28 im Landkreis Wartburgkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 22.557 Einwohner entspricht der Bestand 1,11 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Salzungen im Vergleich da?

Mit 1,11 kW pro Einwohner liegt Bad Salzungen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wartburgkreis belegt Bad Salzungen Platz 17 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Salzungen?

In Bad Salzungen sind 651 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Salzungen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Salzungen 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 230 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Salzungen?

Bad Salzungen liegt im Landkreis Wartburgkreis im Bundesland Thüringen. Im Landkreis Wartburgkreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Salzungen?

In Bad Salzungen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 79 neuen Anlagen und 815 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Salzungen?

In Bad Salzungen wurden in den letzten 12 Monaten 137 Balkonkraftwerke registriert (218 kW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Salzungen?

In Bad Salzungen wurden in den letzten 12 Monaten 230 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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