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81 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Bernau a. Chiemsee

Nah am Bundesdurchschnitt

637 Anlagen mit 8,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bernau a. Chiemsee, Landkreis Rosenheim in Bayern kommt mit Stand 2026-08-11 auf 637 Solaranlagen und 8,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 6.855 Einwohnern entspricht das 1,22 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Bernau a. Chiemsee liegt damit 19 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 38 von 45 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,22

kW
▼ -19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,8

%

260 Speicher bei 637 Anlagen

Installiert

8,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+9 %

Solaranlagen

637

Einwohner

6.855

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bernau a. Chiemsee?

Segmentierter PV-Zubau in Bernau a. Chiemsee — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Bernau a. Chiemsee: +29 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+29 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +29 %
  • Heimsegment▼ -1 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bernau a. Chiemsee: 713 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
036September 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 1 kWNovember 2025: 2 kWDezember 2025: 1 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
051101September 2025: 10 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2025: 15 kW, Vorjahr 26 kWNovember 2025: 24 kW, Vorjahr 67 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 41 kWJanuar 2026: 22 kW, Vorjahr 24 kWFebruar 2026: 65 kWMärz 2026: 66 kW, Vorjahr 51 kWApril 2026: 75 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 101 kW, Vorjahr 60 kWJuni 2026: 39 kW, Vorjahr 58 kWJuli 2026: 37 kW, Vorjahr 62 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 47 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 67 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 46 kWMai 2026: 38 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
30 39 kW +29 %
Heimsegment
2–30 kWp
41 463 kW -1 %
Gewerbe
>30 kWp
2 83 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 78 713 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bernau a. Chiemsee zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bernau a. Chiemsee, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bernau a. Chiemsee 56 Speicher mit zusammen 569 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +36 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-20 %
Anlagen
25
Kapazität
109 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+36 %
Anlagen
28
Kapazität
386 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
45 kWh
Ø/Anlage
45 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
56
Kapazität
569 kWh
Ø/Anlage
10,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Bernau a. Chiemsee im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bernau a. Chiemsee 1,22 kW
Ø Rosenheim 1,73 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bernau a. Chiemsee liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Bernau a. Chiemsee auf?

Auffällig hoch: 41 % aller Solaranlagen in Bernau a. Chiemsee laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,22 kW pro Kopf – damit bewegt sich Bernau a. Chiemsee nahe am Bundesmittel. 637 Anlagen mit 8,4 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Rosenheim steht Bernau a. Chiemsee auf Platz 38 von 45. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Rosenheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Bernau a. Chiemsee?

83233

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bernau a. Chiemsee — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bernau a. Chiemsee gibt es laut solarzubau.de aktuell 637 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,4 MW. Das entspricht 1,22 kW pro Einwohner.
260 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bernau a. Chiemsee [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bernau-a-chiemsee/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bernau a. Chiemsee installiert?

In Bernau a. Chiemsee sind 8,4 MW PV-Leistung in 637 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 38 von 45 im Landkreis Rosenheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.855 Einwohner entspricht der Bestand 1,22 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bernau a. Chiemsee im Vergleich da?

Mit 1,22 kW pro Einwohner liegt Bernau a. Chiemsee unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rosenheim belegt Bernau a. Chiemsee Platz 38 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bernau a. Chiemsee?

In Bernau a. Chiemsee sind 260 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bernau a. Chiemsee?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bernau a. Chiemsee 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 78 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bernau a. Chiemsee?

Bernau a. Chiemsee liegt im Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bernau a. Chiemsee?

In Bernau a. Chiemsee entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 41 neuen Anlagen und 463 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bernau a. Chiemsee?

In Bernau a. Chiemsee wurden in den letzten 12 Monaten 30 Balkonkraftwerke registriert (39 kW). Das sind +29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bernau a. Chiemsee?

In Bernau a. Chiemsee wurden in den letzten 12 Monaten 78 neue Solaranlagen mit insgesamt 713 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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