Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
81 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Wesermarsch

Photovoltaik in Berne

Nah am Bundesdurchschnitt

725 Anlagen mit 8,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Berne, Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-08-11 auf 725 Solaranlagen und 8,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 7.053 Einwohner sind das 1,22 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Berne liegt damit 19 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 9 Regionen in diesem Umfeld belegt Berne damit Platz 9 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,5 MW, das entspricht etwa 17 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 52 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,22

kW
▼ -19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,4

%

380 Speicher bei 725 Anlagen

Installiert

8,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+17 %

Solaranlagen

725

Einwohner

7.053

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Berne?

Segmentierter PV-Zubau in Berne — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Berne trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Berne: 1.498 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 17 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
060119September 2025: 102 kW, Vorjahr 58 kWOktober 2025: 27 kW, Vorjahr 89 kWNovember 2025: 55 kW, Vorjahr 119 kWDezember 2025: 82 kW, Vorjahr 104 kWJanuar 2026: 32 kW, Vorjahr 80 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 56 kWMärz 2026: 99 kW, Vorjahr 113 kWApril 2026: 47 kW, Vorjahr 38 kWMai 2026: 51 kW, Vorjahr 52 kWJuni 2026: 65 kW, Vorjahr 40 kWJuli 2026: 86 kW, Vorjahr 71 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 64 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0161322September 2025: 0 kWOktober 2025: 322 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 177 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 164 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 88 kWJuni 2026: 50 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
41 61 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
58 669 kW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
5 713 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 111 1,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Berne zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Berne, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Berne 82 Speicher mit zusammen 668 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
51
Kapazität
279 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-21 %
Anlagen
26
Kapazität
311 kWh
Ø/Anlage
12 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
44 kWh
Ø/Anlage
44 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
82
Kapazität
668 kWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Berne im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Berne 1,22 kW
Ø Wesermarsch 2,12 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Berne liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Berne auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 52 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 380 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Berne setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

725 Solaranlagen erzeugen in Berne eine Gesamtleistung von 8,6 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Berne belegt aktuell Platz 9 von 9 im Landkreis Wesermarsch. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Wesermarsch

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Berne vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Niedersachsen

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Berne?

27804

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Berne — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Berne gibt es laut solarzubau.de aktuell 725 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,6 MW. Das entspricht 1,22 kW pro Einwohner.
380 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Berne [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-berne/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Berne installiert?

In Berne sind 8,6 MW PV-Leistung in 725 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 9 im Landkreis Wesermarsch. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.053 Einwohner entspricht der Bestand 1,22 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Berne im Vergleich da?

Mit 1,22 kW pro Einwohner liegt Berne unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wesermarsch belegt Berne Platz 9 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Berne?

In Berne sind 380 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Berne?

In den letzten 12 Monaten wurden in Berne 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 111 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 17 Prozent – rund 17 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Berne?

Berne liegt im Landkreis Wesermarsch im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Wesermarsch gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Berne?

In Berne entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 5 neuen Anlagen und 713 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 58 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Berne?

In Berne wurden in den letzten 12 Monaten 41 Balkonkraftwerke registriert (61 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Berne?

In Berne wurden in den letzten 12 Monaten 111 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.