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Im Bundesdurchschnitt
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Gemeinde in Baden-Württemberg · Rastatt

Photovoltaik in Bietigheim

Nah am Bundesdurchschnitt

806 Anlagen mit 10,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bietigheim, Landkreis Rastatt in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 10,6 MW, verteilt auf 806 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 6.468 Einwohnern entspricht das 1,64 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Bietigheim liegt damit 9 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 9 von 23 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,4 MW neue Leistung hinzu – rund 23 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,64

kW
▲ +9 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,1

%

380 Speicher bei 806 Anlagen

Installiert

10,6 MW

Zubau 12 Mon.

2,4 MW

+23 %

Solaranlagen

806

Einwohner

6.468

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bietigheim?

Segmentierter PV-Zubau in Bietigheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Bietigheim wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+10 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -23 %
  • Heimsegment▲ +10 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bietigheim: 2.399 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918September 2025: 11 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
066132September 2025: 132 kW, Vorjahr 63 kWOktober 2025: 44 kW, Vorjahr 59 kWNovember 2025: 116 kW, Vorjahr 19 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 65 kWJanuar 2026: 59 kW, Vorjahr 120 kWFebruar 2026: 47 kW, Vorjahr 29 kWMärz 2026: 48 kW, Vorjahr 59 kWApril 2026: 72 kW, Vorjahr 112 kWMai 2026: 62 kW, Vorjahr 56 kWJuni 2026: 90 kW, Vorjahr 51 kWJuli 2026: 46 kW, Vorjahr 81 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 55 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
07011kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 68 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 1.401 kW, Vorjahr 191 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 32 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
45 63 kW -23 %
Heimsegment
2–30 kWp
74 843 kW +10 %
Gewerbe
>30 kWp
2 1,5 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 129 2,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bietigheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bietigheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bietigheim 97 Speicher mit zusammen 793 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +21 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+21 %
Anlagen
59
Kapazität
332 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+2 %
Anlagen
34
Kapazität
443 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
97
Kapazität
793 kWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Bietigheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bietigheim 1,64 kW
Ø Rastatt 1,34 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bietigheim liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Bietigheim auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Bietigheim laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Bietigheim liegt mit 806 Anlagen und 10,6 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Bietigheim belegt Platz 9 von 23 im Landkreis Rastatt – leicht oberhalb des Landesmittels. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Bietigheim nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bietigheim?

7646176467

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bietigheim — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bietigheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 806 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,6 MW. Das entspricht 1,64 kW pro Einwohner.
380 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bietigheim [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bietigheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bietigheim installiert?

In Bietigheim sind 10,6 MW PV-Leistung in 806 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 23 im Landkreis Rastatt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.468 Einwohner entspricht der Bestand 1,64 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bietigheim im Vergleich da?

Mit 1,64 kW pro Einwohner liegt Bietigheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rastatt belegt Bietigheim Platz 9 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bietigheim?

In Bietigheim sind 380 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bietigheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bietigheim 2,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 129 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 23 Prozent – rund 23 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bietigheim?

Bietigheim liegt im Landkreis Rastatt im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rastatt gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bietigheim?

In Bietigheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 1,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 74 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bietigheim?

In Bietigheim wurden in den letzten 12 Monaten 45 Balkonkraftwerke registriert (63 kW). Das sind -23 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bietigheim?

In Bietigheim wurden in den letzten 12 Monaten 129 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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