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59 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Ennepe-Ruhr-Kreis

Photovoltaik in Breckerfeld

41 % unter Bundesdurchschnitt

816 Anlagen mit 7,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Breckerfeld, Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-11 816 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 7,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 8.816 Einwohnern entspricht das 0,89 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Breckerfeld liegt damit 41 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 9 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 54 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,6 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,89

kW
▼ -41 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,7

%

438 Speicher bei 816 Anlagen

Installiert

7,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+10 %

Solaranlagen

816

Einwohner

8.816

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Breckerfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Breckerfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Breckerfeld setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+7 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Breckerfeld: 777 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918September 2025: 13 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
053105September 2025: 91 kW, Vorjahr 69 kWOktober 2025: 42 kW, Vorjahr 105 kWNovember 2025: 28 kW, Vorjahr 33 kWDezember 2025: 41 kW, Vorjahr 103 kWJanuar 2026: 52 kW, Vorjahr 39 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 38 kWMärz 2026: 51 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 58 kW, Vorjahr 58 kWMai 2026: 67 kW, Vorjahr 92 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 81 kWJuli 2026: 26 kW, Vorjahr 58 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 79 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
084168September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 168 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 100 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
65 92 kW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
48 511 kW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
1 100 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 126 777 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Breckerfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Breckerfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Breckerfeld 95 Speicher mit zusammen 694 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
69
Kapazität
343 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-54 %
Anlagen
17
Kapazität
253 kWh
Ø/Anlage
14,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
95
Kapazität
694 kWh
Ø/Anlage
7,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Breckerfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Breckerfeld 0,89 kW
Ø Ennepe-Ruhr-Kreis 0,57 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Breckerfeld hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Breckerfeld auf?

438 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Breckerfeld – eine Quote von 54 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Breckerfeld zählt bislang 816 Solaranlagen mit 7,8 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Breckerfeld bewegt sich mit Platz 2 von 9 nah am Landesschnitt des Landkreises Ennepe-Ruhr-Kreis. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Breckerfeld?

58339

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Breckerfeld — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Breckerfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 816 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,8 MW. Das entspricht 0,89 kW pro Einwohner.
438 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Breckerfeld [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-breckerfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Breckerfeld installiert?

In Breckerfeld sind 7,8 MW PV-Leistung in 816 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 9 im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.816 Einwohner entspricht der Bestand 0,89 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Breckerfeld im Vergleich da?

Mit 0,89 kW pro Einwohner liegt Breckerfeld unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis belegt Breckerfeld Platz 2 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Breckerfeld?

In Breckerfeld sind 438 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Breckerfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Breckerfeld 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 126 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Breckerfeld?

Breckerfeld liegt im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Breckerfeld?

In Breckerfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 48 neuen Anlagen und 511 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Breckerfeld?

In Breckerfeld wurden in den letzten 12 Monaten 65 Balkonkraftwerke registriert (92 kW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Breckerfeld?

In Breckerfeld wurden in den letzten 12 Monaten 126 neue Solaranlagen mit insgesamt 777 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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