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73 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Karlsruhe

Photovoltaik in Bretten

27 % unter Bundesdurchschnitt

2.719 Anlagen mit 33,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bretten, Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-09-09 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 33,9 MW, verteilt auf 2.719 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 30.274 Einwohner sind das 1,12 kW pro Kopf, verglichen mit 1,53 kW im bundesweiten Mittel – Bretten liegt damit 27 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Bretten damit Platz 24 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,6 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-09-09), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,12

kW
▼ -27 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,8

%

1.217 Speicher bei 2.719 Anlagen

Installiert

33,9 MW

Zubau 12 Mon.

3,6 MW

+11 %

Solaranlagen

2.719

Einwohner

30.274

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bretten?

Segmentierter PV-Zubau in Bretten — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Bretten setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -5 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▲ +9 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bretten: 3.606 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01836Oktober 2025: 13 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 13 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 16 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 19 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 27 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 36 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 22 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWOktDezFebAprJunAug
Heimsegment
0257514Oktober 2025: 229 kW, Vorjahr 185 kWNovember 2025: 128 kW, Vorjahr 251 kWDezember 2025: 206 kW, Vorjahr 273 kWJanuar 2026: 150 kW, Vorjahr 186 kWFebruar 2026: 123 kW, Vorjahr 235 kWMärz 2026: 131 kW, Vorjahr 47 kWApril 2026: 267 kW, Vorjahr 258 kWMai 2026: 149 kW, Vorjahr 307 kWJuni 2026: 171 kW, Vorjahr 253 kWJuli 2026: 514 kW, Vorjahr 252 kWAugust 2026: 136 kW, Vorjahr 104 kWSeptember 2026: 35 kW, Vorjahr 179 kWOktDezFebAprJunAug
Gewerbe
0339677Oktober 2025: 677 kWNovember 2025: 72 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 291 kWJanuar 2026: 33 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 66 kWMai 2026: 37 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 382 kWAugust 2026: 46 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 180 kWOktDezFebAprJunAug
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
119 157 kW -5 %
Heimsegment
2–30 kWp
178 2,2 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
6 931 kW +9 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 315 3,6 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bretten zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bretten, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bretten 263 Speicher mit zusammen 2,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
173
Kapazität
980 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-17 %
Anlagen
74
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
4
Kapazität
308 kWh
Ø/Anlage
77 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
263
Kapazität
2,4 MWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-09-09

Wie steht Bretten im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bretten 1,12 kW
Ø Karlsruhe 1,35 kW
Ø Deutschland 1,53 kW
→

Bretten hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-09-09

Was fällt an Bretten auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.217 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Bretten setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

33,9 MW Solarleistung aus 2.719 Anlagen – Bretten hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Bretten rangiert auf Platz 24 von 32 im Landkreis Karlsruhe – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Karlsruhe

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bretten?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bretten — Stand 09. September 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bretten gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.719 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 33,9 MW. Das entspricht 1,12 kW pro Einwohner.
1.217 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bretten [Datensatz, Stand 2026-09-09]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bretten/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bretten installiert?

In Bretten sind 33,9 MW PV-Leistung in 2.719 Anlagen installiert (Stand: 2026-09-09). Damit belegt die Gemeinde Platz 24 von 32 im Landkreis Karlsruhe. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 30.274 Einwohner entspricht der Bestand 1,12 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bretten im Vergleich da?

Mit 1,12 kW pro Einwohner liegt Bretten unter dem Bundesdurchschnitt von 1,53 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Karlsruhe belegt Bretten Platz 24 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bretten?

In Bretten sind 1.217 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bretten?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bretten 3,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 315 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bretten?

Bretten liegt im Landkreis Karlsruhe im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Karlsruhe gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bretten?

In Bretten entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 178 neuen Anlagen und 2,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bretten?

In Bretten wurden in den letzten 12 Monaten 119 Balkonkraftwerke registriert (157 kW). Das sind -5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bretten?

In Bretten wurden in den letzten 12 Monaten 315 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-09-09 · Methodik & Quellen

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