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116 % vom Ø
Wachstumsregion
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Thüringen · Schmalkalden-Meiningen

Photovoltaik in Brotterode-Trusetal

Nah am Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 58 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Brotterode-Trusetal, Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen kommt mit Stand 2026-08-11 auf 398 Solaranlagen und 9,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 5.571 Einwohnern entspricht das 1,75 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Brotterode-Trusetal liegt damit 16 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 32 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 5,7 MW neue Leistung hinzu – rund 58 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 25 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,75

kW
▲ +16 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,7

%

186 Speicher bei 398 Anlagen

Installiert

9,8 MW

Zubau 12 Mon.

5,7 MW

+58 %

Solaranlagen

398

Einwohner

5.571

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Brotterode-Trusetal?

Segmentierter PV-Zubau in Brotterode-Trusetal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Brotterode-Trusetal setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-5 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -5 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Brotterode-Trusetal: 5.693 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
02753September 2025: 26 kW, Vorjahr 30 kWOktober 2025: 33 kW, Vorjahr 31 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 41 kW, Vorjahr 31 kWJanuar 2026: 44 kW, Vorjahr 49 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 53 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 25 kW, Vorjahr 53 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 32 kWJuni 2026: 26 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 34 kW, Vorjahr 44 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche
03k5kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 5.368 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
39 52 kW -5 %
Heimsegment
2–30 kWp
26 267 kW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 69 5,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Brotterode-Trusetal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Brotterode-Trusetal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Brotterode-Trusetal 42 Speicher mit zusammen 350 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-24 %
Anlagen
23
Kapazität
100 kWh
Ø/Anlage
4,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
18
Kapazität
242 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
350 kWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Brotterode-Trusetal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Brotterode-Trusetal 1,75 kW
Ø Schmalkalden-Meiningen 1,65 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Brotterode-Trusetal liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Brotterode-Trusetal auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Brotterode-Trusetal laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Brotterode-Trusetal sind 398 PV-Anlagen mit zusammen 9,8 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Platz 15 von 32 im Landkreis Schmalkalden-Meiningen: Brotterode-Trusetal liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Mit 1,75 kW pro Kopf liegt Brotterode-Trusetal über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Brotterode-Trusetal?

98596

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Brotterode-Trusetal — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Brotterode-Trusetal gibt es laut solarzubau.de aktuell 398 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,8 MW. Das entspricht 1,75 kW pro Einwohner.
186 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Brotterode-Trusetal [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-brotterode-trusetal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Brotterode-Trusetal installiert?

In Brotterode-Trusetal sind 9,8 MW PV-Leistung in 398 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 32 im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.571 Einwohner entspricht der Bestand 1,75 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Brotterode-Trusetal im Vergleich da?

Mit 1,75 kW pro Einwohner liegt Brotterode-Trusetal über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schmalkalden-Meiningen belegt Brotterode-Trusetal Platz 15 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Brotterode-Trusetal?

In Brotterode-Trusetal sind 186 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Brotterode-Trusetal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Brotterode-Trusetal 5,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 69 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 58 Prozent – rund 58 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Brotterode-Trusetal?

Brotterode-Trusetal liegt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen im Bundesland Thüringen. Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Brotterode-Trusetal?

In Brotterode-Trusetal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 26 neuen Anlagen und 267 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 39 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Brotterode-Trusetal?

In Brotterode-Trusetal wurden in den letzten 12 Monaten 39 Balkonkraftwerke registriert (52 kW). Das sind -5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Brotterode-Trusetal?

In Brotterode-Trusetal wurden in den letzten 12 Monaten 69 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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