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131 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Dithmarschen

Photovoltaik in Brunsbüttel

31 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.142 Anlagen mit 25,1 MW Gesamtleistung

Brunsbüttel, Landkreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-08-11 1.142 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 25,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 12.692 Einwohnern entspricht das 1,97 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,51 kW, Brunsbüttel liegt damit 31 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 84 von 104 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 22 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,97

kW
▲ +31 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,2

%

470 Speicher bei 1.142 Anlagen

Installiert

25,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+3 %

Solaranlagen

1.142

Einwohner

12.692

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Brunsbüttel?

Segmentierter PV-Zubau in Brunsbüttel — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Brunsbüttel trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+19 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +19 %
  • Heimsegment▼ -29 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Brunsbüttel: 830 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01325September 2025: 16 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 16 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 23 kW, Vorjahr 25 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 22 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
070140September 2025: 55 kW, Vorjahr 89 kWOktober 2025: 31 kW, Vorjahr 44 kWNovember 2025: 47 kW, Vorjahr 91 kWDezember 2025: 70 kW, Vorjahr 104 kWJanuar 2026: 35 kW, Vorjahr 79 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 49 kWMärz 2026: 54 kW, Vorjahr 86 kWApril 2026: 35 kW, Vorjahr 51 kWMai 2026: 140 kW, Vorjahr 64 kWJuni 2026: 26 kW, Vorjahr 77 kWJuli 2026: 63 kW, Vorjahr 35 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 27 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
07281kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 31 kWDezember 2025: 57 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 135 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 1.455 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
96 147 kW +19 %
Heimsegment
2–30 kWp
52 565 kW -29 %
Gewerbe
>30 kWp
2 88 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 159 830 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Brunsbüttel zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Brunsbüttel, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Brunsbüttel 132 Speicher mit zusammen 895 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
85
Kapazität
375 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-6 %
Anlagen
33
Kapazität
398 kWh
Ø/Anlage
12,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
35 kWh
Ø/Anlage
35 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
132
Kapazität
895 kWh
Ø/Anlage
6,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Brunsbüttel im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Brunsbüttel 1,97 kW
Ø Dithmarschen 4,06 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Brunsbüttel liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Brunsbüttel auf?

470 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Brunsbüttel – eine Quote von 41 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Brunsbüttel gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 1,97 kW pro Kopf, verteilt auf 1.142 Anlagen mit 25,1 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Brunsbüttel positioniert sich im Landkreis Dithmarschen auf Platz 84 von 104 – ein Wert über dem Landesmittel. Mit 1,97 kW pro Kopf liegt Brunsbüttel über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Dithmarschen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Brunsbüttel?

2554125715

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Brunsbüttel — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Brunsbüttel gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.142 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 25,1 MW. Das entspricht 1,97 kW pro Einwohner.
470 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Brunsbüttel [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-brunsbuettel/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Brunsbüttel installiert?

In Brunsbüttel sind 25,1 MW PV-Leistung in 1.142 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 84 von 104 im Landkreis Dithmarschen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.692 Einwohner entspricht der Bestand 1,97 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Brunsbüttel im Vergleich da?

Mit 1,97 kW pro Einwohner liegt Brunsbüttel über dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Dithmarschen belegt Brunsbüttel Platz 84 von 104. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Brunsbüttel?

In Brunsbüttel sind 470 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Brunsbüttel?

In den letzten 12 Monaten wurden in Brunsbüttel 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 159 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Brunsbüttel?

Brunsbüttel liegt im Landkreis Dithmarschen im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Dithmarschen gibt es insgesamt 104 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Brunsbüttel?

In Brunsbüttel entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 52 neuen Anlagen und 565 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 96 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Brunsbüttel?

In Brunsbüttel wurden in den letzten 12 Monaten 96 Balkonkraftwerke registriert (147 kW). Das sind +19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Brunsbüttel?

In Brunsbüttel wurden in den letzten 12 Monaten 159 neue Solaranlagen mit insgesamt 830 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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