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50 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rastatt

Photovoltaik in Bühlertal

50 % unter Bundesdurchschnitt

757 Anlagen mit 5,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bühlertal, Landkreis Rastatt (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-11 757 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 7.764 Einwohner sind das 0,75 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Bühlertal liegt damit 50 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 23 Regionen in diesem Umfeld belegt Bühlertal damit Platz 22 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 7,7 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,75

kW
▼ -50 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,2

%

342 Speicher bei 757 Anlagen

Installiert

5,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+12 %

Solaranlagen

757

Einwohner

7.764

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bühlertal?

Segmentierter PV-Zubau in Bühlertal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bühlertal trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-11 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -46 %
  • Heimsegment▼ -11 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bühlertal: 674 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
056111September 2025: 45 kW, Vorjahr 33 kWOktober 2025: 80 kW, Vorjahr 111 kWNovember 2025: 94 kW, Vorjahr 45 kWDezember 2025: 52 kW, Vorjahr 80 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 65 kWFebruar 2026: 22 kW, Vorjahr 30 kWMärz 2026: 50 kW, Vorjahr 27 kWApril 2026: 103 kW, Vorjahr 72 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 85 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 46 kWJuli 2026: 82 kW, Vorjahr 40 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01937September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 37 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
29 37 kW -46 %
Heimsegment
2–30 kWp
52 583 kW -11 %
Gewerbe
>30 kWp
1 37 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 91 674 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bühlertal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bühlertal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bühlertal 70 Speicher mit zusammen 689 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-15 %
Anlagen
39
Kapazität
238 kWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+0 %
Anlagen
25
Kapazität
326 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
112 kWh
Ø/Anlage
37,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
70
Kapazität
689 kWh
Ø/Anlage
9,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Bühlertal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bühlertal 0,75 kW
Ø Rastatt 1,34 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Bühlertal hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Bühlertal auf?

Mit einer Speicherquote von 45 % gehört Bühlertal zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 342 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Bühlertal zählt bislang 757 Solaranlagen mit 5,8 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Bühlertal rangiert auf Platz 22 von 23 im Landkreis Rastatt – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Bühlertal mit 0,75 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Rastatt

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Bühlertal?

77830

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bühlertal — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bühlertal gibt es laut solarzubau.de aktuell 757 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,8 MW. Das entspricht 0,75 kW pro Einwohner.
342 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bühlertal [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-buehlertal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bühlertal installiert?

In Bühlertal sind 5,8 MW PV-Leistung in 757 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 22 von 23 im Landkreis Rastatt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.764 Einwohner entspricht der Bestand 0,75 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bühlertal im Vergleich da?

Mit 0,75 kW pro Einwohner liegt Bühlertal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rastatt belegt Bühlertal Platz 22 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bühlertal?

In Bühlertal sind 342 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bühlertal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bühlertal 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 91 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bühlertal?

Bühlertal liegt im Landkreis Rastatt im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rastatt gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bühlertal?

In Bühlertal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 52 neuen Anlagen und 583 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 29 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bühlertal?

In Bühlertal wurden in den letzten 12 Monaten 29 Balkonkraftwerke registriert (37 kW). Das sind -46 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bühlertal?

In Bühlertal wurden in den letzten 12 Monaten 91 neue Solaranlagen mit insgesamt 674 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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