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73 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Donnersbergkreis

Photovoltaik in Dielkirchen

27 % unter Bundesdurchschnitt

55 Anlagen mit 0,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Dielkirchen, Landkreis Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-08-11 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 0,5 MW, verteilt auf 55 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 435 Einwohner sind das 1,11 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Dielkirchen liegt damit 27 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 58 Regionen in diesem Umfeld belegt Dielkirchen damit Platz 55 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 15 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 35 % und eine mittlere Anlagengröße von 8,8 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,11

kW
▼ -27 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,5

%

19 Speicher bei 55 Anlagen

Installiert

0,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+15 %

Solaranlagen

55

Einwohner

435

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Dielkirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Dielkirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Dielkirchen wird vom Heimsegment-Segment getragen.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
3 6 kW
Heimsegment
2–30 kWp
4 47 kW
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 8 74 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Dielkirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Dielkirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Dielkirchen wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Dielkirchen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Dielkirchen 1,11 kW
Ø Donnersbergkreis 2,61 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Dielkirchen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Dielkirchen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 35 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 19 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Dielkirchen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Aktuell erzeugen 55 Solaranlagen in Dielkirchen eine Leistung von 0,5 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Dielkirchen rangiert auf Platz 55 von 58 im Landkreis Donnersbergkreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Donnersbergkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Dielkirchen?

67811

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Dielkirchen — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Dielkirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 55 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 0,5 MW. Das entspricht 1,11 kW pro Einwohner.
19 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Dielkirchen [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-dielkirchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Dielkirchen installiert?

In Dielkirchen sind 0,5 MW PV-Leistung in 55 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 55 von 58 im Landkreis Donnersbergkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 435 Einwohner entspricht der Bestand 1,11 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Dielkirchen im Vergleich da?

Mit 1,11 kW pro Einwohner liegt Dielkirchen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Donnersbergkreis belegt Dielkirchen Platz 55 von 58. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Dielkirchen?

In Dielkirchen sind 19 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Dielkirchen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Dielkirchen 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 8 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Dielkirchen?

Dielkirchen liegt im Landkreis Donnersbergkreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Donnersbergkreis gibt es insgesamt 58 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Dielkirchen?

In Dielkirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 4 neuen Anlagen und 47 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Dielkirchen?

In Dielkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 3 Balkonkraftwerke registriert (6 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Dielkirchen?

In Dielkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 8 neue Solaranlagen mit insgesamt 74 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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