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53 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Altenkirchen (Westerwald)

Photovoltaik in Herdorf

47 % unter Bundesdurchschnitt

571 Anlagen mit 5,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Herdorf, Landkreis Altenkirchen (Westerwald) (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-11 571 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 6.508 Einwohner sind das 0,79 kW pro Kopf, verglichen mit 1,51 kW im bundesweiten Mittel – Herdorf liegt damit 47 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 70 Regionen in diesem Umfeld belegt Herdorf damit Platz 59 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 49 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,1 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-11), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,79

kW
▼ -47 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,0

%

280 Speicher bei 571 Anlagen

Installiert

5,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+12 %

Solaranlagen

571

Einwohner

6.508

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Herdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Herdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Herdorf wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+42 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+42 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +42 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Herdorf: 602 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816September 2025: 8 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04590September 2025: 20 kW, Vorjahr 72 kWOktober 2025: 40 kW, Vorjahr 50 kWNovember 2025: 78 kW, Vorjahr 57 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 31 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 90 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 46 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 31 kW, Vorjahr 26 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 53 kWJuni 2026: 70 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 39 kW, Vorjahr 54 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 34 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04589September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 89 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
56 77 kW +42 %
Heimsegment
2–30 kWp
36 396 kW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 101 602 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Herdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Herdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Herdorf 62 Speicher mit zusammen 478 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +11 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
38
Kapazität
196 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+11 %
Anlagen
18
Kapazität
235 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
62
Kapazität
478 kWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-11

Wie steht Herdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Herdorf 0,79 kW
Ø Altenkirchen (Westerwald) 1,10 kW
Ø Deutschland 1,51 kW

Herdorf hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-11

Was fällt an Herdorf auf?

Mit einer Speicherquote von 49 % gehört Herdorf zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 280 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Herdorf zählt bislang 571 Solaranlagen mit 5,2 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Herdorf belegt aktuell Platz 59 von 70 im Landkreis Altenkirchen (Westerwald). Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Herdorf mit 0,79 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Herdorf?

57562

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Herdorf — Stand 11. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Herdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 571 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,2 MW. Das entspricht 0,79 kW pro Einwohner.
280 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Herdorf [Datensatz, Stand 2026-08-11]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-herdorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Herdorf installiert?

In Herdorf sind 5,2 MW PV-Leistung in 571 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-11). Damit belegt die Gemeinde Platz 59 von 70 im Landkreis Altenkirchen (Westerwald). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.508 Einwohner entspricht der Bestand 0,79 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Herdorf im Vergleich da?

Mit 0,79 kW pro Einwohner liegt Herdorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,51 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) belegt Herdorf Platz 59 von 70. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Herdorf?

In Herdorf sind 280 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Herdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Herdorf 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 101 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Herdorf?

Herdorf liegt im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) gibt es insgesamt 70 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Herdorf?

In Herdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 36 neuen Anlagen und 396 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 56 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Herdorf?

In Herdorf wurden in den letzten 12 Monaten 56 Balkonkraftwerke registriert (77 kW). Das sind +42 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Herdorf?

In Herdorf wurden in den letzten 12 Monaten 101 neue Solaranlagen mit insgesamt 602 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-11 · Methodik & Quellen

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